• vom 14.05.2015, 09:48 Uhr

Weltpolitik

Update: 14.05.2015, 17:34 Uhr

Kuba

Bewegung beim letzten Rest des Kalten Krieges




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Von WZ Online / AFP

  • Konkrete Schritte der Annäherung in Washington und Havanna.

Castros System in Kuba überlebte trotz US-Embargo oder vielleicht gerade deswegen. - © dapd

Castros System in Kuba überlebte trotz US-Embargo oder vielleicht gerade deswegen. © dapd

Kuba und die USA werden demnächst konkret über die Eröffnung von Botschaften verhandeln. Das erklärte der kubanische Außenminister Bruno Rodriguez in einem Exklusiv-Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.

Nach dem symbolträchtigen Händedruck zwischen US-Präsident Barack Obama und dem kubanischen Staatschef Raul Castro beim Amerika-Gipfel in Panama sieht der Botschafter Fortschritte hinsichtlich einer Erlaubnis für die künftige kubanische Botschaft in Washington, ein Konto zu eröffnen. Dies wäre dem Karibikstaat wegen des US-Embargos von 1962 nicht möglich.
Der US-Kongress prüft zur Zeit die Streichung Kubas von der Liste der Unterstützerstaaten terroristischer Aktivitäten. Die Frist dafür endet am 29. Mai.  Die Streichung würde Kuba die Möglichkeit eröffnen, dringend benötige Hilfskredite von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank zu bekommen.
Der Sprecher des US-Außenministeriums, Jeff Rathke, sagte am Mittwoch, der Austausch von Botschaftern wäre "eine logische Folge" einer Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen. Die Verhandlungen darüber seien aber noch nicht abgeschlossen.
Die USA und Kuba hatten im Dezember nach eineinhalbjährigen Geheimverhandlungen eine grundlegende Neuausrichtung ihrer Beziehungen bekannt gegeben, um ihre jahrzehntelange Feindschaft aus der Zeit des Kalten Krieges zu überwinden.
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Schlagwörter

Kuba, USA, Kalter Krieg, IWF

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Dokument erstellt am 2015-05-14 04:05:14
Letzte Änderung am 2015-05-14 17:34:32




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