• vom 11.08.2015, 22:10 Uhr

Weltpolitik

Update: 11.08.2015, 22:24 Uhr

Bolivien

Morales will Beziehung zu USA normalisieren




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Von WZ Online, APA

  • Nach der Entspannung zwischen Havanna und Washington will auch er das Verhältnis verbessern.

La Paz. Nach den Entspannungssignalen zwischen Kuba und den USA will auch Boliviens sozialistischer Präsident Evo Morales die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten wieder verbessern. Er empfing am Dienstag den US-Geschäftsträger in dem Andenstaat, Peter Brennan, und betonte, dass er an einem Dialog und der Stärkung der Beziehungen zwischen beiden Regierungen interessiert sei.

Gespanntes Verhältnis

Im September 2008 hatte Morales US-Botschafter Philip Goldberg des Landes verwiesen. Washington tat dies im Gegenzug mit Boliviens Botschafter. Morales warf Goldberg damals vor, die konservative Opposition gegen seine Umverteilungspolitik zugunsten der indigenen Bevölkerung zu unterstützten und die Teilung des Landes zu betreiben. Seither haben beide Länder keine Botschafter entsandt, die Beziehungen laufen auf Ebene der Geschäftsträger. 2013 lehnte Bolivien einen neuen Kandidaten als US-Botschafter ab.


Morales machte damals zudem die US-Regierung für die erzwungene Zwischenlandung seines Flugzeugs in Wien verantwortlich. Der Verdacht, der Ex-US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden befinde sich an Bord, erwies sich damals als falsch.




Schlagwörter

Bolivien, USA, Kuba, Evo Morales

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2015-08-11 22:13:51
Letzte Änderung am 2015-08-11 22:24:19




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