• vom 22.04.2016, 20:29 Uhr

Weltpolitik

Update: 23.04.2016, 10:24 Uhr

Klimaabkommen

"Damit ist der Planet noch nicht gerettet"




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  • Unterzeichnung des Klimaabkommens in New York.

Der austrocknende Aralsee.

Der austrocknende Aralsee.© Creative Commons - Staecker Der austrocknende Aralsee.© Creative Commons - Staecker

Wien/New York. Wie viel diese Unterschriften wert sind, wird sich erst in der Zukunft weisen: Nach der Einigung auf dem Pariser Klima-Gipfel im Dezember 2015 wurde gestern, Freitag, das Abkommens auf dem UN-Sitz in New York unterzeichnet. "Damit ist der Planet noch lange nicht gerettet", schrieb Greenpeace, Global 2000 bezeichnete das Abkommen als "letzte Chance".

Damit das Abkommen in Kraft tritt, müssen 55 Staaten, die insgesamt mindestens 55 Prozent der globalen Emissionen verantworten, dieses ratifizieren. Ein Jahr wird im Vertragstext nicht genannt, bisher wurde von 2020 ausgegangen, bis dahin gilt noch das Kyoto-Protokoll.


"Fest steht jedenfalls, dass ein weiteres Festhalten an umweltschädlichen Subventionen, wie dem Steuervorteil von Diesel, mit einer nachhaltigen Klima- und Energiepolitik nicht vereinbar ist", sprach Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbandes, einen Aspekt für die österreichische Klimastrategie an. Die Wirtschaftskammer Österreich meinte, dass eine Klimastrategie nicht die Beschäftigungs- und Wachstumsinteressen ausblenden dürfe, sondern den Schulterschluss zwischen Klimaschutz und Standortabsicherung suchen müsse. Von der Energie- und Klimastrategie der Bundesregierung erwartet sich die Wirtschaftskammer einen nachhaltigen Weg.




Schlagwörter

Klimaabkommen, Paris, COP21

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Dokument erstellt am 2016-04-22 17:47:02
Letzte Änderung am 2016-04-23 10:24:47




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