• vom 29.11.2016, 07:35 Uhr

Weltpolitik

Update: 29.11.2016, 07:42 Uhr

US-Wahl 2016

US-Staaten wehren sich gegen Trumps Vorwürfe




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Kein Verständnis für Äußerungen des künftigen US-Präsidenten.

Washington. Donald Trumps unbelegte Zweifel an der Rechtmäßigkeit der US-Präsidentenwahl sorgt in den drei angegriffenen Staaten für Verärgerung und Unverständnis. Der designierte Präsident hatte erklärt, Millionen Menschen hätten am 8. November illegal ihre Stimme abgegeben. In den von Hillary Clinton gewonnenen Bundesstaaten Virginia, New Hampshire und Kalifornien habe es ernsthaften Wahlbetrug gegeben.

"Die Wahl war fair, alle Stimmen wurden exakt gezählt", sagte Edgardo Cortés von der Wahlkommission Virginias am Montagabend (Ortszeit) zu Fox News. Für Kalifornien erklärte Innenminister Alex Padilla: "Allem Anschein nach ärgert sich Trump darüber, dass eine Mehrheit der Amerikaner ihn nicht gewählt hat." Auch ein Vertreter New Hampshires wies Trumps Vorwürfe zurück.

Mehr Stimmen für Clinton

Bei der Wahl am 8. November waren auf die Demokratin Clinton rund zwei Millionen mehr Stimmen entfallen als auf Trump. Der Wahlsieger behauptet, ohne Wahlbetrug hätte er auch diese Mehrheit gewonnen.

Für den Wahlausgang ist diese Zahl unerheblich, weil Trump mehr Stimmen im Gremium der Wahlleute für sich geholt hat. Das ist wahlentscheidend. Die US-Bürger wählen den Präsidenten nur indirekt.

Daneben läuft eine Neuauszählung im Bundesstaat Wisconsin. Die Grünen-Bewerberin Jill Stein hat sie beantragt. Von dieser wird ebenso wenig eine Änderung des Gesamtergebnisses erwartet wie von geplanten Neuauszählungen in den Staaten Pennsylvania und Michigan.





Schlagwörter

US-Wahl 2016, Donald Trump

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2016-11-29 07:36:58
Letzte nderung am 2016-11-29 07:42:26




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