• vom 25.02.2017, 11:33 Uhr

Weltpolitik

Update: 25.02.2017, 11:38 Uhr

UN-Bericht

Nordkorea bezieht Waffen durch weltweites Firmennetz




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Von WZ Online, APA, Reuters

  • Das Regime umgeht Sanktionen und erhält durch Firmengeflecht Geld, Waffen und andere Güter.

Nordkorea umgeht nach Einschätzung der Vereinten Nationen die internationalen Sanktionen mit einem Geflecht aus Firmen in
der ganzen Welt. Unterstützt werde das durch einen noch immer teilweise
möglichen Zugang zum Bankensystem, heißt es in einem UN-Bericht, der
Reuters vorlag. Nordkorea gelinge es, weiterhin Menschen, Geld und Güter
über die Grenzen zu schaffen. Auch der grenzüberschreitende
Waffenhandel dauere an. Die UN-Mitgliedsstaaten sollten "erhöhte
Wachsamkeit" gegenüber nordkoreanischen Diplomaten üben, die in
wirtschaftliche Aktivitäten verwickelt seien, weil einige von ihnen
finanzielle Unterstützung für illegale Netzwerke leisteten, schrieben
die UN-Experten.

Dem 100-seitigen Bericht zufolge gibt es Anzeichen, dass etwa der
Waffenhandel mit Eritrea anhält. So sei im Juli eine Lieferung von
militärischer Kommunikationsausrüstung abgefangen worden. Auch
exportiere Nordkorea Mineralien, obwohl diese unter die Sanktionen
fielen. Für Nordkorea ist Kohle das wichtigste Exportgut. China hat
jedoch die Grenzen geschlossen. Damit setzt es von den Vereinten
Nationen verhängte Sanktionen um, die darauf abzielen, die Regierung in
Pjöngjang von Devisen abzuschneiden, die das Land für sein Atom-und
Raketenprogramm benötigt.





Schlagwörter

UN-Bericht, Nordkorea, China

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-02-25 11:36:46
Letzte ńnderung am 2017-02-25 11:38:30




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