• vom 20.04.2017, 21:24 Uhr

Weltpolitik

Update: 20.04.2017, 21:28 Uhr

Iran

Ahmadinejad von Iran-Wahl ausgeschlossen




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA, Reuters, AFP

  • Wächterrat stellt Weichen für Duell des Reformers mit dem konservativen Kandidaten Raisi.

Der ehemalige iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad darf bei der Präsidentenwahl am 19. Mai nicht antreten. - © APAweb / AP, Ebrahim Noroozi

Der ehemalige iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad darf bei der Präsidentenwahl am 19. Mai nicht antreten. © APAweb / AP, Ebrahim Noroozi

Teheran. Der erzkonservative Ex-Amtsinhaber Mahmoud Ahmadinejad darf bei der iranischen Präsidentenwahl am 19. Mai nicht antreten. Ahmadinejad sei eine Kandidatur vom Wächterrat untersagt worden, berichteten staatliche Medien am Donnerstagabend. Der amtierende Präsident Hassan Rouhani sowie der konservative Bewerber Ebrahim Raisi seien zur Wahl zugelassen worden, hieß es weiter.

Ahmadinejad hatte sich in der Vorwoche überraschend als Kandidat registrieren lassen, obwohl ihn das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, ausdrücklich vor einer Bewerbung gewarnt hatte. Der Ex-Präsident hätte mit seinem Antreten das konservative Lager gespalten und damit die Siegeschancen des moderaten Amtsinhabers Rouhani erhöht.

Ahmadinejad hatte den Iran während seiner Amtszeit (2005-2013) mit einem Konfrontationskurs im Atomstreit und Drohungen gegen Israel in die internationale Isolation geführt.





Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-04-20 21:25:55
Letzte ─nderung am 2017-04-20 21:28:05




Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Dunkle Wolken über Erdogan
  2. Etappensieg für Trump
  3. USA offen für direkte Gespräche mit Nordkorea
  4. Putins Nahost-Mission
  5. Das große Lavieren der USA
  6. Ein Zeichen gegen Donald Trump
  7. Demokraten-Sieg ist Riesenblamage für Trump


Werbung


Werbung