• vom 03.07.2017, 07:07 Uhr

Weltpolitik

Update: 03.07.2017, 15:09 Uhr

Demokratie

Journalisten besorgt über Trumps Prügelvideo




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Die Reportervereinigung verurteilt ein Video, in dem der US-Präsident scheinbar auf das Logo des Senders CNN einprügelt.

Trump liegt seit langem mit den Medien im Clinch und hat seine Angriffe in den vergangenen Tagen weiter verschärft. Insbesondere schoss er sich dabei auf zwei Moderatoren des Senders MSNBC und auf CNN ein. - © APAweb/AP, Carlos Osorio

Trump liegt seit langem mit den Medien im Clinch und hat seine Angriffe in den vergangenen Tagen weiter verschärft. Insbesondere schoss er sich dabei auf zwei Moderatoren des Senders MSNBC und auf CNN ein. © APAweb/AP, Carlos Osorio

Washington. US-Präsident Donald Trump hat mit dem Twittern eines gegen CNN gerichteten Videos, in dem er scheinbar auf das Logo des Senders einprügelt, Empörung bei Journalisten-Gruppen ausgelöst. Auch der Sender selbst und mehrere große Medien wie die "Washington Post" hatten das Video zuvor als Aufruf zur Gewalt verurteilt.

Das amerikanische Reporters Committee for Freedom of the Press (übersetzt Reporter-Komitee für die Pressefreiheit) erklärte: "Dieser Tweet ist unter der Würde des Präsidentenamtes. Traurigerweise ist er nicht unter der Würde dieses Präsidenten. Niemand sollte wegen Ausübung seines Jobs mit Gewalt bedroht werden(...). Pressefreiheit ist ein Eckstein unserer Demokratie."

Trump und die Medien

Das Committee to Protect Journalists (Komitee zum Schutz von Journalisten) warnte, einzelne Journalisten oder Medien ins Visier zu nehmen "nährt ein Umfeld, in dem weitere Belästigung oder sogar physischer Angriff als akzeptabel aufgefasst wird". Trumps Äußerungen könnten "autokratische Führer rund um die Welt ermutigen", zitierte die "New York Times" Courtney Radsch von der US-Organisation weiter.

Trump liegt seit langem mit den Medien im Clinch und hat seine Angriffe in den vergangenen Tagen weiter verschärft. Insbesondere schoss er sich dabei auf zwei Moderatoren des Senders MSNBC und auf CNN ein. Er warf dem Sender "Müll-Journalismus" vor und twitterte dann am Sonntag das Video - die manipulierte Version einer zehn Jahre alten Aufzeichnung, die seinen Auftritt bei einer Wrestling-Show zeigt.





Schlagwörter

Demokratie, Journalismus

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-07-03 07:09:31
Letzte nderung am 2017-07-03 15:09:57




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