Bärenhöhle nannte sich der antisemitische Zirkel an der Universität Wien. - © Apa/Schlager

Universität Wien

Die antisemitische Bärenhöhle1

  • Die Universität Wien feiert heuer ihr 650-jähriges Bestehen. Ein neues Buch gibt Einblick in deutschnationale Geheimzirkel an Wiens Alma Mater.

Wien. "Hochburg des Antisemitismus" nennt der Journalist und Wissenschaftshistoriker Klaus Taschwer seine umfangreiche Aufarbeitung des Umgangs der Alma Mater am Ring mit jüdischen Lehrenden und Studierenden ab Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Titel des Buches gibt seinen erschreckenden, durch viele Dokumente belegten Befund bereits wider... weiter




Auch kleine Listen wollen bei der Wien-Wahl 2015 das Rathaus oder einzelne Bezirksparlamente erobern. - © APAweb/Herbert Neubauer

Wien-Wahl 2015

Der lange Weg auf den Stimmzettel

  • Zahlreiche Kleinparteien und Initiativen buhlen derzeit um die 2950 Unterschriften, die für das Antreten auf Bezirks- und Landesebene bei der Wien-Wahl am 11. Oktober nötig sind.

Wien. Während die großen Parteien ihre Wahlkampfauftakte fixieren und ihren Strategien den letzten Schliff verleihen, geht es für die vielen kleinen Listen erst einmal darum, es überhaupt auf den Stimmzettel zu schaffen. Um die 2950 für das Antreten auf Bezirks- und Landesebene benötigten Unterschriften bemühen sich derzeit unterschiedlichste... weiter




78.000 Schwarzfahrer wurden von den Fahrscheinkontrolleuren ertappt. Schwarze Mützen tragen sie offensichtlich keine mehr. - © APAweb / Herbert Pfarrhofer

Wien

Die Schwarzfahrer werden weniger6

  • Bei Kontrollen zücken 98 Prozent aller Passagiere einen gültigen Fahrschein.

Wien. In den Wiener Öffis wurden im ersten Halbjahr 2015 weniger Schwarzfahrer erwischt als im Jahr davor: Nur 1,8 Prozent der kontrollierten Passagiere waren ohne Fahrschein unterwegs, wie die Wiener Linien am Dienstag per Aussendung bekannt gaben. Im Vergleich zu 2004 halbierte sich der Schwarzfahrer-Anteil... weiter




In Österreich gibt es nur noch einen kleinen Kreis Esperantisten, meint Bernhard Tuider. - © Luiza Puiu

Esperantomuseum

Die Sprache der Hoffnung2

  • Seit 1926 weltgrößte Sammlung zu Plansprachen - Museum erzählt vom Aufstieg und Fall einer künstlichen Sprache.

Wien. "Saluton. Mia nomo estas Bernhard Tuider kaj mi estas bibliotekisto en la Kolekto por Planlingvoj kaj Esperantomuzeo de la Austria Nacia Biblioteko", sagt Bernhard Tuider. Das ist Esperanto und heißt, dass er Bibliothekar in der Sammlung für Plansprachen und im Esperantomuseum der Österreichischen Nationalbibliothek ist... weiter




Seit 1998 können sich Mädchen im Hinterhof der Szene ausleben. Gerges

Mädchengarten

Burschen müssen draußen bleiben6

  • Im Simmeringer "Mädchengarten" können sich Mädchen fern aller Stereotype im Garteln und Handwerken versuchen. Ein Besuch bei den jungen Feministinnen in Ausbildung.

Wien. Die kleine Holzhütte ist unbewohnt. Von ihr aus sieht man den ganzen Garten: die Hängematte, die in der Ecke Ruhe verspricht. Den aufblasbaren Pool unter einem der zwei alten Bäume und das Gemüsebeet, in dem die Tomaten reifen. Einzig das Geräusch der vorbeifahrenden Schnellbahn stört die Idylle und macht deutlich... weiter




So sehen 30 MeterGentrifizierung aus:der neue Copa Beach.apa/Herbert Pfarrhofer

Copa Cagrana

Das verlorene Paradies der Proleten94

  • Einst war die Copa Cagrana der Strand der einfachen Wiener. Bald ist das Geschichte. Ein Nachruf.

Wien. Umar fühlt sich fehl am Platz. Das ist nicht seine Welt. Nicht mehr. Verstohlen schaut der 16-jährige Schüler auf die weißen Tischdecken und die Kellner in den blauen und roten Uniformen. Elegant sehen sie aus, wie sie da Souvlaki-Spießchen und Burritos auf ihren Tabletts balancieren. Sein Blick wandert hinauf zur Terrasse mit den großen... weiter




Förderer der Pop-Up-Idee: A. Jungblut, H. Baumgartner (Nextsalesroom), U. Plichta (b.dressed), S. Vogler (refished), S. Haubner (Junger Wirtschaftsbund), A. Biach (Wirtschaftbund Wien). - © Christian Müller

Sommer-Tour

Container auf Wanderschaft2

  • Start für Sommer-Tour "Pop-Up-Vienna 2015" - Mietbare Geschäftsflächen an Luxus-Adressen.

Wien. Ein schwarzer Container, mitten am Siebensternplatz im 7. Bezirk. Was auf den ersten Blick nicht weiter nennenswert erscheint, ist einer der Sommertrends. Bei dem Container handelt es sich nämlich um einen Pop-Up-Store. Die sechs Quadratmeter große Fläche kann von Unternehmern gemietet werden, um ihre Ware an den Mann oder die Frau zu bringen... weiter




Vorbild aller Seestädte: Die schwedische Öko-Stadt Hammarby. - © Flickr, Arild

Stadtentwicklung

Die Selbstversorger von Hammarby5

  • Die Stockholmer Seestadt gilt als Vorbild für die Seestädte dieser Welt - inklusiver Skipiste und nicht benutzbarem See.

Stockholm. Hammarby Sjöstad hat sich herausgeputzt. Die Sonne bricht durch die drei Tage alte Wolkendecke und beleuchtet die makellosen Häuserfronten. Auf dem gekräuselten Wasser schwingen die leuchtend roten Bojen hin und her. Trotzdem: Das Gefühl von Kälte wird man nicht los. Daran ist weniger das nordische Klima als die Ausstrahlung des... weiter




 - © Johann Werfring

Wienquiz

Ein Genie mit Freunden in Wien beim Wein7

  • Die Rebensäfte der Bundeshauptstadt wurden von allerlei bedeutenden Persönlichkeiten der Weltgeschichte geschätzt.

Wir zeigen wöchentlich an dieser Stelle ein Foto aus Wien und stellen drei Fragen dazu. Wer auch nur eine dieser drei Fragen richtig beantworten kann, ist teilnahmeberechtigt. Die Fragen (zum Bild): 1. Wo befinden sich die dargestellten Zecher? 2. Was ist im Bildhintergrund zu sehen? 3. Wer sind die drei Personen? Der Preis: Unter den korrekten... weiter




Aktivisten protestieren gestern,  Donnerstag, am Stephansplatz gegen  Tierqual. apa/Techt

Fiaker-Verbot

Tradition oder Tierqual?3

  • "Sleep In" gegen Fiaker; Kutscher weisen Vorwürfe von sich.

Wien. "Das ist sicher wieder wegen den Asylanten", erklärt eine Frau ihrem Sohn. Vor ihr liegen 14 Menschen auf dem Boden. Einige von ihnen tragen Pyjamas, andere Morgenmäntel im Zebramuster, eine Schlafmütze oder Pantoffeln. Vor jedem steht ein Wecker. Sie scheinen zu schlafen, mitten auf dem Stephansplatz... weiter




Die "rote Erzherzogin" Elisabeth Marie mit ihrer Tochter Stephanie im Jahr 1910. - © Quelle: ÖNB/ Bildarchiv Wien

Penzing

Wer war Elisabeth Petznek?7

  • . . . und wie hat sich der 14. Bezirk entwickelt? Ein neu erschienenes Buch gibt Auskunft.

Wien. Wer den 14. Bezirk hinausfährt, vorbei am Waldbad Penzing in der Linzer Straße, die Hüttelbergstraße hinauffährt und nach kurzer Zeit links Richtung Bujattigasse abbiegt, der befindet sich in der Elisabeth Petznek-Gasse. Nicht viele werden wissen, dass sich hinter dem Namen Elisabeth Petznek die ehemalige "rote Erzherzogin" verbirgt... weiter




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Wien-Wahl 2015

Der lange Weg auf den Stimmzettel

20150804Rathaus - © APAweb/Herbert Neubauer Wien. Während die großen Parteien ihre Wahlkampfauftakte fixieren und ihren Strategien den letzten Schliff verleihen... weiter




Wien-Wahl

Die fünfte Kolonne

WZ-Montage/Apa/Roland Schagfer Wien. Politikberater reiben sich in diesem Sommer die Hände. Endlich können sie ihren Schützlingen einen neuen Kniff präsentieren... weiter





Urban Gardening

Eine botanische und soziale Grätzl-Reise

Beet23 - © WZ / Eva Zelechowski Zwischen Shisha-Bar und 2er Straßenbahn, leerstehenden Geschäften und gut frequentierten Bordellen – hier liegt auf einer kleinen Wiese in der... weiter





Neubau

Grüner-Smoothie-Bezirk

Neubaugasse (l.o. und u.), Museumsquartier (m.), Spittelberg (r.). - © Ina Weber Wien. Sie haben einen akademischen Bildungsabschluss, bekommen spät Kinder, wenn überhaupt, haben hohe Ansprüche an ihre Gesundheit... weiter




Floridsdorf

Transdanubische Bauwut

 - © Luiza Puiu Wien. "Es muss etwas passieren", sagt Emmerich Pal. Der Polier steht auf einer Baustelle in der Leopold-Ferstl-Gasse und blinzelt in den Himmel... weiter






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