Pizzeria Anarchia

Kottan bekrittelt52

  • "Der gefährlichste Polizist ist der Hosenscheißer-Polizist", meint der ehemalige Arena-Besetzer Lukas Resetarits.

Wien. Nach wie vor herrscht großes Unverständnis über den Großeinsatz der Polizei, für den 1700 Beamte abkommandiert wurden, um 19 Aktivisten aus der "Pizzeria Anarchia" zu holen. Die Tatsache, dass beim Abtransport der Festgenommenen ein Dutzend Polizisten den VW-Bus anschieben mussten, weil dieser nicht mehr anspringen wollte... weiter




Mit einer Kündigungsgebühr warten die Wiener Linien ab 1. August auf. - © APAweb / APA, Herbert Neubauer

Wiener Linien

Jahreskarte mit Kündigungs-Gebühr4

  • Wiener Linien ändern ab 1. August Vertragsbedingungen.

Wien. Wer seine Jahreskarte der Wiener Linien vor Ablauf des Jahres kündigen wollte, konnte dies bisher ohne Probleme tun, verbleibende Monate wurden zurückgezahlt. Ab 1. August wird sich das ändern: Bei vorzeitiger Kündigung wird dann eine Gebühr von 18 Euro eingehoben, wie ein Sprecher der Wiener Linien am Mittwoch erklärte... weiter




Die Eigentümer des Hauses Mühlfeldgasse 12 in Wien-Leopoldstadt könnten laut SPÖ Wien doch für den Polizeieinsatz bezahlen müssen. - © APA/HERBERT NEUBAUER

Wien

SPÖ hält Regressforderung für möglich7

  • Hauseigentümer der "Pizzeria Anarchia" könnte für die Kosten des polizeilichen Räumungseinsatzes zur Kasse gebeten werden.

Wien. Die Wiener SPÖ hält es durchaus für denkbar, dass die Hauseigentümer der "Pizzeria Anarchia" für die Kosten des polizeilichen Räumungseinsatzes zur Kasse gebeten werden können. "Wenn sie die Situation bewusst herbeigeführt haben, glaube ich schon, dass der Staat sich hier regressieren kann", so der designierte SPÖ-Landesgeschäftsführer Georg... weiter




Hausräumung einst und jetzt: Polizisten 1988 in der Spalowskygasse (l.) und am Montag in der Mühlfeldgasse 12. - © Robert Newald, apa/Neubauer

Hausbesetzung

Manche blieben für immer1

  • Hausbesetzungen in Wien gibt es seit den 1970ern. Die einen dauerten nur kurz, andere führten zu Arena, WUK & Co.

Wien. (maz) "Das war alles andere als harmlos. Sie haben die Leute aus dem zweiten Stock über die Treppe hinuntergeprügelt", erzählt ein Augenzeuge über den brutalen Polizeieinsatz bei der Räumung des besetzten Hauses. Und er spricht von einer "Watschengasse" für die Verhafteten, die man schreien hörte... weiter




 - © Stanislav Jenis

Pizzeria Anarchia

Mit Buttersäure gegen Bewohner3

  • Gestiegene Preise machen Immobilien als Anlage und Spekulationsobjekt attraktiv - Mieter werden mitunter hinausgedrängt.

Wien. Zuerst ist der Kanal verstopft. Dann fehlt plötzlich das Fenster am Gang - und im Innenhof stapelt sich der Müll. Nicht nur in der nun geräumten "Pizzeria Anarchia" in der Mühlfeldgasse 12 im 2. Bezirk sollen Bewohner durch solche Methoden aus ihrer Wohnung hinausgeekelt werden, damit der Eigentümer mehr Profit aus der Immobilie... weiter




Einen Tag nach der Räumung wurden bereits alle Graffiti entfernt. - © Stanislav Jenis

Pizzeria Anarchia

Den Montag übermalt19

  • Fehleinschätzung oder alles im Sinne der Menschenrechte? Die Räumung der "Pizzeria Anarchia" wird noch immer heftig diskutiert.

Wien. Nicht nur das Gründerzeithaus in der Mühlfeldgasse, das zweieinhalb Jahre von Punks besetzt war, wird einen Tag nach der Räumung übermalt und ausgeräumt. Auch die Aufarbeitung des umstrittenen Einsatzes der Polizei Wien hat begonnen. Polizeiintern wird evaluiert, und extern heftig debattiert. Vor allem geht es dabei um die Verhältnismäßigkeit... weiter




Polizeipräsident Pürstl will kein Interview geben. - © apa/Schlager

Polizeipräsident

"Ergebnis einer umfassenden Planung"2

Wien. (rös) Der Hauptverantwortliche für den Räumungseinsatz am Montag in der Mühlfeldgasse, Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl, war am Dienstag zu keinem Interview mit der "Wiener Zeitung" bereit. "Es gibt so viele Anfragen, wenn ich anfange, Interviews zu geben, werde ich nie fertig", soll Pürstl laut Polizeisprecher Roman Hahslinger gesagt... weiter




Pizzeria Anarchia

Letzter Mieter im Exil3

  • Familie aus der Mühlfeldgasse 12 wohnt derzeit in einer Übergangswohnung.

Wien. (sf/rös) Nur noch ein Mieter ist nach den jahrelangen Konflikten - die am Montag mit der Delogierung mit riesigem Polizeieinsatz eskalierten - übrig. Diese Familie ist derzeit in einer Ersatzwohnung untergebracht, sagt ein Sprecher von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. Ein gemeinnütziger Wohnbauträger habe die Wohnung zur Verfügung gestellt... weiter




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Mitten in Wien

So funktioniert Kapitalismus

Zu menschlich für Banker: die Künstler und Schauspieler Dinah Pannos und Thomas Weilharter. - © Kretschmer Wien. An der Tafel kämpft ein weißer Standventilator gegen die stickige Nachmittagshitze an, aus den Fenstern des Kellerraumes locken die Versuchungen... weiter




Audio-Slideshow

Mutti und seine Tochter

20140613Dragqueens - © Luiza Puiu Sie sind Mutter und Tochter, aber nur auf der Bühne. Andreas Riegler aka Mutti und Bernd Eischeid aka Dutzi Ijsenhower... weiter




Bezirksfestival

Mitten im Dritten

Seifen nach besonderer Rezeptur kocht Sonja Baldauf (rechts) mit Monika Erb. - © Kultur im 3./Rainer Kriesch Wien. "Zutritt verboten" steht auf dem gelben Schild auf der Tür zum Kellerlokal in der Hintzer-straße 5 im 3. Bezirk... weiter








1700 Polizisten belagerten diesen Eingang: Am Ende des Tages wurden 19 Hausbesetzer abgeführt. Der Hausbesitzer wollte jene Punks vertrieben haben, die er einst selbst geholt hatte, um die Altmieter in dem Haus in Wien-Leopoldstadt loszuwerden.

Das Polizeiaufgebot am Einsatzort war mit weit mehr als 1.000 Beamten enorm. Da die Besetzer den Hauseingang massiv verbarrikadiert hatten, gab es für die Exekutive vorerst kaum ein Weiterkommen. 30.07.2014: Musik und Krieg - Ein israelischer Soldat hat seine Gitarre für die ruhigen Momente des Gaza-Konflikts dabei.

Ko Murobushi unterrichtet beim Impulstanz die japanische Tanzform Butoh. Seit Oktober erreichten allein aus Mittelamerika mehr als 57.000 unbegleitete Kinder die Grenze. Sie fliehen vor Gewalt, Kriminalität und schlechten wirtschaftlichen Aussichten in ihren Heimatländern.