Ich gestehe: Ich fahre mit den Öffis. Und das eigentlich sehr gerne. Auch, wenn mitten im Sommer mal die Heizung läuft. Oder ein Oberleitungsschaden zu Verspätungen von 45 Minuten führt – deswegen wohne ich ja in der Stadt, um in so einem Fall auf ein anderes öffentliches Verkehrsmittel ausweichen zu können. Und auch, wenn ich wegen einer vergessenen Jahreskarte von Pontius zu Pilatus mailen darf, weil die Schnellbahn ja nicht zu den Wiener Linien gehört, wo diese peinliche bis unerfreuliche Kleinigkeit einfach mit einem Nachbringen in Erdberg erledigt wäre.
Dass die ÖBB zwar in der Netzkarte inkludiert ist, aber für die Schnellbahn andere Regeln gelten, habe ich auf diese Weise erfahren. Gewusst habe ich es vielleicht auch vorher, so richtig klar gemacht hat es mir der Schaffner, der meinte, dass das korrekte Vorgehen bei vergessener Jahreskarte (weil Geldbörse liegen gelassen, daher auch kein Ersatzfahrschein gekauft) ja ohnehin in den Beförderungsbedingungen nachzulesen ist. Besser wäre in diesem Fall wohl "vorher zu lesen" gewesen. Nur: diese Beförderungsbedingungen sind schwer zu finden und selten im richtigen Moment bei der Hand. Nun ja, es hat sich ja alles in Wohlgefallen aufgelöst. Und meine Jahreskarte vergesse ich sicher nie wieder.
Den edelsten Geigenklang, den Wien am Donnerstagabend zu bieten hatte, erheischten vermutlich die Ohren im Wiener Konzerthaus...weiter
Der Sommer ist da, auch wenn das Wochenende eher eine Abkühlung verspricht, so zeigte sich doch, dass der Winter endlich vorbei ist...weiter
Infrastruktur zählt, dass merkt jeder Stadtbewohner spätestens dann, wenn in seiner nächsten Wohnumgebung unerfreuliche Veränderungen erfolgen...weiter
Längst haben Fahrräder die Autos überholt. Pro Jahr werden rund 400.000 bis 450.000 Drahtesel neu gekauft, ein Drittel mehr als Blechkarossen...weiter
Die Tage sind länger geworden. Nicht, weil sie plötzlich 25 Stunden hätten, sondern weil durch den europaweiten Zeitsprung die Helligkeit nach hinten...weiter
Wer geht schon gerne ins Spital? Ich vermute niemand. Es geht allerdings diesmal nicht um Krankheiten und auch nicht um die oftmals sehr wundersamen...weiter
Piep, piep, piep. Das Leben ist voller Piepser. Wecker, Handy, Türöffner, Kassenscanner, rückwärts fahrende Lkws. Alles piept...weiter
Ich bin ja eigentlich keine Freundin der Zahlen. Doch manchmal, da sprechen sie einfach für sich: Laut Caritas gibt es in der 1...weiter
Schnee in Wien: Da freuen sich wohl nur Kinder, Sportartikelketten, Reifenhändler und – dieser Verdacht sei hier einmal ausgesprochen –...weiter
Im Winter kann man die Dunkelheit deutlich sehen. Besonders, wenn man nachts allein auf dem Rad sitzt und an Orte gelangt...weiter
Dieser Blog ist absolut inhaltsleer. Ich habe nichts zu sagen. Absolut gar nichts. Und da sich dieser Blog "Wien-Blog" nennt...weiter
Sind Menschen, die am 21. Dezember einen Weihnachtsbaum kaufen, unverbesserliche Optimisten, absolute Vollidioten, fatalistische Defätisten...weiter
Eine Meinung hat man. Ja, eine Meinung hat man zu haben. Wo man hinkommt, hat jemand eine Meinung. Die meisten Menschen haben sogar mehrere...weiter
Die verzweifelt auf Parkplatzsuche herumkreisenden Autos sind ein klares Signal: Die Zeit der Christkindlmärkte und Punschstände ist gekommen...weiter
Raketen, Sirenen, Luftschutzbunker: Urlaubserinnerungen der anderen Art bringt dieser Tage eine Reise nach Israel...weiter
"Wo sind denn all die Autos hin", fragt eine ältere Dame den neben ihr sitzenden Herren in der U-Bahn. "Na weg, das waren alle Pendler"...weiter
Kongresse, das weiß in Wien seit dem Biedermeier jedes Kind, machen vor allem eines: Sie tanzen. Vom Herbst 1814 bis in den Frühsommer 1815 vereinigte...weiter