Die Innenstadt ist ja schon so etwas wie das Radfahr-Eldorado. Denkt man an den Ring-Radweg, ist man nun vielleicht versucht zu widersprechen. Doch glaubt mir: Selbst dieser ist im Gegensatz zu dem, was außerhalb der Bezirke 1 bis 9 passiert, eine stadtplanerische Meisterleistung.
Radelt man etwa auf der Heiligenstädter Straße stadtauswärts Richtung Döbling, sollte man höchst vorausschauend fahren, am allerbesten schaut man gleich bis nach Klosterneuburg. Denn tut man es nicht, findet man sich plötzlich ganz rechts eingereiht auf einer vierspurigen Straße wieder, wovon die zwei Spuren rechterhand schnurstracks auf die Autobahn führen. Mag schon sein, dass die Autokolonnen hinter mir nur freundlich auf diesen Umstand hinweisen wollten - Hupkonzerte wären trotzdem nicht notwendig, ihr seid unüberhörbar.
Das löchrige Radnetz Richtung 19. Bezirk ist aber keinesfalls ein Einzelfall. Auf der Simmeringer Hauptstraße im 11. Bezirk ergeht es dem Radfahrer ähnlich, und radelt man den Gürtel entlang, endet der Radweg irgendwo zwischen Gaudenzdorfer und Wiedner Gürtel auf einer einsamen Verkehrsinsel. Das Nirvana habe ich mir anders vorgestellt.
Den edelsten Geigenklang, den Wien am Donnerstagabend zu bieten hatte, erheischten vermutlich die Ohren im Wiener Konzerthaus...weiter
Der Sommer ist da, auch wenn das Wochenende eher eine Abkühlung verspricht, so zeigte sich doch, dass der Winter endlich vorbei ist...weiter
Infrastruktur zählt, dass merkt jeder Stadtbewohner spätestens dann, wenn in seiner nächsten Wohnumgebung unerfreuliche Veränderungen erfolgen...weiter
Längst haben Fahrräder die Autos überholt. Pro Jahr werden rund 400.000 bis 450.000 Drahtesel neu gekauft, ein Drittel mehr als Blechkarossen...weiter
Die Tage sind länger geworden. Nicht, weil sie plötzlich 25 Stunden hätten, sondern weil durch den europaweiten Zeitsprung die Helligkeit nach hinten...weiter
Wer geht schon gerne ins Spital? Ich vermute niemand. Es geht allerdings diesmal nicht um Krankheiten und auch nicht um die oftmals sehr wundersamen...weiter
Piep, piep, piep. Das Leben ist voller Piepser. Wecker, Handy, Türöffner, Kassenscanner, rückwärts fahrende Lkws. Alles piept...weiter
Ich bin ja eigentlich keine Freundin der Zahlen. Doch manchmal, da sprechen sie einfach für sich: Laut Caritas gibt es in der 1...weiter
Schnee in Wien: Da freuen sich wohl nur Kinder, Sportartikelketten, Reifenhändler und – dieser Verdacht sei hier einmal ausgesprochen –...weiter
Im Winter kann man die Dunkelheit deutlich sehen. Besonders, wenn man nachts allein auf dem Rad sitzt und an Orte gelangt...weiter
Dieser Blog ist absolut inhaltsleer. Ich habe nichts zu sagen. Absolut gar nichts. Und da sich dieser Blog "Wien-Blog" nennt...weiter
Sind Menschen, die am 21. Dezember einen Weihnachtsbaum kaufen, unverbesserliche Optimisten, absolute Vollidioten, fatalistische Defätisten...weiter
Eine Meinung hat man. Ja, eine Meinung hat man zu haben. Wo man hinkommt, hat jemand eine Meinung. Die meisten Menschen haben sogar mehrere...weiter
Die verzweifelt auf Parkplatzsuche herumkreisenden Autos sind ein klares Signal: Die Zeit der Christkindlmärkte und Punschstände ist gekommen...weiter
Raketen, Sirenen, Luftschutzbunker: Urlaubserinnerungen der anderen Art bringt dieser Tage eine Reise nach Israel...weiter
"Wo sind denn all die Autos hin", fragt eine ältere Dame den neben ihr sitzenden Herren in der U-Bahn. "Na weg, das waren alle Pendler"...weiter
Kongresse, das weiß in Wien seit dem Biedermeier jedes Kind, machen vor allem eines: Sie tanzen. Vom Herbst 1814 bis in den Frühsommer 1815 vereinigte...weiter