• vom 20.07.2012, 15:28 Uhr

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Update: 20.07.2012, 16:20 Uhr
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Wien-Blog

Vom Eldorado ins Nirvana


Von Bettina Figl

Mit allerhand Hindernissen haben Radfahrer in Wien zu kämpfen. - APAweb / dpa, Marius Becker

Mit allerhand Hindernissen haben Radfahrer in Wien zu kämpfen. APAweb / dpa, Marius Becker

Die Innenstadt ist ja schon so etwas wie das Radfahr-Eldorado. Denkt man an den Ring-Radweg, ist man nun vielleicht versucht zu widersprechen. Doch glaubt mir: Selbst dieser ist im Gegensatz zu dem, was außerhalb der Bezirke 1 bis 9 passiert, eine stadtplanerische Meisterleistung.

Radelt man etwa auf der Heiligenstädter Straße stadtauswärts Richtung Döbling, sollte man höchst vorausschauend fahren, am allerbesten schaut man gleich bis nach Klosterneuburg. Denn tut man es nicht, findet man sich plötzlich ganz rechts eingereiht auf einer vierspurigen Straße wieder, wovon die zwei Spuren rechterhand schnurstracks auf die Autobahn führen. Mag schon sein, dass die Autokolonnen hinter mir nur freundlich auf diesen Umstand hinweisen wollten - Hupkonzerte wären trotzdem nicht notwendig, ihr seid unüberhörbar.

Das löchrige Radnetz Richtung 19. Bezirk ist aber keinesfalls ein Einzelfall. Auf der Simmeringer Hauptstraße im 11. Bezirk ergeht es dem Radfahrer ähnlich, und radelt man den Gürtel entlang, endet der Radweg irgendwo zwischen Gaudenzdorfer und Wiedner Gürtel auf einer einsamen Verkehrsinsel. Das Nirvana habe ich mir anders vorgestellt.




Schlagwörter

Wien-Blog, Fahrrad

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-07-20 15:30:13
Letzte Änderung am 2012-07-20 16:20:47


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