• vom 03.08.2012, 15:21 Uhr

Blogs

Update: 08.08.2012, 13:41 Uhr
  • Artikel
  • Kommentare (4)
  • Lesenswert (6)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Wien-Blog

Wien bleibt Wien


Von Christa Hager

Tradition verpflichtet? - © Cornelia Pithart - Fotolia.com

Tradition verpflichtet? © Cornelia Pithart - Fotolia.com

Das Gute an Wien ist: nur ein Drittel sind Wiener. Oder weniger drastisch ausgedrückt: Wien hat ungeheures Potential, weil zwei Drittel der EinwohnerInnen nicht in dieser Stadt geboren wurden. Von diesen zwei Dritteln kommt rund eine Hälfte aus Österreich, die andere wiederum aus dem Ausland. Nur leider nutzt man in dieser Stadt dieses Potential kaum. Wie man weiß. Dabei täte es der Stadt und seinen Einheimischen wirklich gut, sich die Wahrnehmung der Anderen ein wenig zu Herzen zu nehmen, die Möglichkeit nicht ungenutzt lassen, dass viele andere Menschen aus anderen Ländern und Kontexten hier leben und als Zugereiste (aufatmen) – eine andere Perspektiven haben. Dass ihre Beobachtungen und Anmerkungen über die Eigenheiten in dieser Stadt nicht einfach wie einen Angriff bloß abgewehrt oder beleidigt negiert werden. Sondern dass geübt wird, dass Selbstreflexion nichts schlechtes ist.

Um sich zu fragen, zum Beispiel, warum man so gern zum Heurigen geht, wenn der Wein meistens nicht mal wirklich so gut ist, vorausgesetzt, er ist rot und halbwegs erschwinglich. Oder warum Wien und seine Wiener nicht die Möglichkeit nutzen, sich etwas mehr in der Leichtigkeit des Seins zu üben, als ewig der Leichtigkeit durch Wein zu frönen? Vielleicht weil es einfacher ist, vor der Realität brav die Augen zu schließen. Und die anderen einfach links liegen lässt. Weil wir sind wir. Komme wer wolle.


Video auf YouTube





Schlagwörter

Wien-Blog

4 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-03 15:21:21
Letzte Änderung am 2012-08-08 13:41:52


Beliebte Inhalte



Rolltreppen machen mobil - und putzen auch Schuhe. - Zinner
  • Eine kaum bekannte Eigenschaft der Rolltreppen - sie erzeugen Strom.
  • weiter

Werbefigur der Firma Niemetz. - APAweb/GEORG HOCHMUTH Wien. Es ist entschieden: Die zum Meinl-Imperium gehörende Heidi Chocolat mit Sitz in Rumänien kauft den insolventen Wiener Schwedenbombenhersteller...weiter

Der Radfahrverkehr soll gefördert werden. - apa/Helmut Fohringer
  • Hitzige Debatte im Gemeinderat - Öffnung von Einbahnen für Radfahrer.
  • weiter

Hier wird vereint, was vor ein paar Jahren für Kopfschütteln sorgte. - Mazak
  • Am 23. Mai eröffnet die Wohngemeinschaft offiziell ihre Pforten.
  • weiter

Modelle wie "Shared Space" (hier der Probebetrieb auf der Mariahilfer Straße) sind die Zukunft. - apa / Herbert Neubauer
  • Schwarz: Kürzere Wege und höhere Spritpreise als Mittel gegen das Auto.
  • weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Haben die Wiener Senioren mehr Weitblick als die eigene Partei? - Rösner
  • Die "rote Basis" macht Urlaub - und schimpft über die (grüne) Stadtpolitik.
  • weiter

Eine erste Teststrecke beim Westbahnhof wurde grün angemalt. - APAweb / Georg Hochmuth
  • City-Chefin Stenzel: Grüne geben Steuergelder für Parteiwerbeaktion aus.
  • weiter

Neben Rot soll es auch Grün auf den Radwegen geben. - apa
  • Fußgängerbeauftragte plädiert für mehr Rücksichtnahme.
  • weiter

  • Radfahrer und Fußgänger als Grünen-Schwerpunkt im Gemeinderat.
  • weiter




Werbung




Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

Werbung