Der Frühling steht vor der Tür und damit hat auch das Fahrrad wieder Saison. Wer seinen Drahtesel aus dem Winterschlaf weckt, sollte sich nicht sofort in den Sattel schwingen, sondern sicher gehen, dass das Rad auch fahrtüchtig ist.
Am einfachsten ist es, sein Fahrrad in ein Fachgeschäft zum Service zu bringen. Vor allem, weil gleich aufwändigere Arbeiten - wie ausgefranste Bremsseile erneuern oder Gangschaltung einstellen – erledigt werden. Doch Kleinigkeiten können von Laien ohne viel Aufwand durchgeführt werden.
Waschen und trocknen
Ein Fahrrad, das den ganzen Winter in der Garage, im Keller oder auf dem Dachboden verbracht hat, muss zunächst gereinigt werden. Finger weg vom Hochdruckreiniger. Eine Kärcher-Attacke kann Naben und Lager schädigen. Für die Grundwäsche genügt es, etwas Geschirrspülmittel in einen Kübel mit lauwarmem Wasser zu geben und das Rad mit einem Schwamm oder einer weichen Bürste abzuwaschen. Enge Zwischenräume, Kette, Umwerfer und Schaltwerk lassen sich mit einer alten Zahnbürste reinigen.
Anschließend Rahmen, Naben und Felgen mit einem Tuch trocken reiben und alle beweglichen Teile - Naben, Ritzel, Kette, Bremsseile (jene Teile, die aus der Schutzhülle ragen) etc. – schmieren. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass Öl nicht auf die Felgen oder Bremsbacken gelangt. Überschüssiges Öl abwischen.
Was vor dem ersten Pedaltritt im Frühling kontrolliert werden sollte, weiß der Rad-Check.
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