• vom 27.06.2011, 07:51 Uhr

Wien

Update: 21.07.2011, 12:51 Uhr
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Wien schreibt Posten aus

Fahrradbeauftragter gesucht



  • Soll für Bewusstseinsbildung sorgen.
  • Anlaufstelle für alle Radorganisationen.
  • "Positive Stimmung" soll Radverkehr bis 2015 verdoppeln.

Radfahren in der Stadt: Dafür wird ein eigener Fahrradbeauftragter gesucht. - Apaweb/Schlager

Radfahren in der Stadt: Dafür wird ein eigener Fahrradbeauftragter gesucht. Apaweb/Schlager

Wien. Die neue rot-grüne Stadtregierung sucht einen Chef-Radler für Wien: Mit heute, Montag, wird der Posten eines Fahrradbeauftragten ausgeschrieben. Dieser soll zur zentralen Anlaufstelle für alle Fragen rund um das nicht motorisierte Zweirad werden. Wie Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) gegenüber der APA betonte, wird eine Person gesucht, die Erfahrung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit hat und der das Radfahren ein großes Anliegen ist.

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"Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dem Radverkehr in Wien einen massiven Schub zu geben und schaffen jetzt dafür die strukturellen Grundlagen. Neben dem Ausbau der Infrastruktur liegt der Fokus ganz klar auf den Bereichen Bewusstseinsbildung und Werbung fürs Radeln", betonte die Ressortchefin. Immer mehr Menschen sollten davon überzeugt werden, dass Radfahren nicht nur ökologisch sinnvoll sowie effizient sei, sondern auch Spaß mache.

Der oder die Radbeauftragte soll laut Vassilakou "Lücken schließen", die in Wien ihrer Ansicht nach etwa im Bereich Information noch bestehen. Städte wie zum Beispiel München seien weiter, was Werbung und positive Stimmung fürs Radfahren betreffe. Der Bike-Beauftragte soll jedenfalls mithelfen, das erklärte Wiener Ziel - nämlich den Radverkehr in Wien bis 2015 zu verdoppeln - zu erreichen.

Die Aufgaben des Radbeauftragten umfassen unter anderem: Er soll zur Anlaufstelle für alle Radfahrorganisationen werden, Events zum Thema organisieren und Aktivitäten zur "Weiterentwicklung der Fahrradkultur" setzen. Auch die Sammlung und Entwicklung von Ideen und Konzepten in Sachen Rad wird von ihm verlangt. Zudem fungiert die Person als Schnittstelle zwischen der Wiener Drahtesel-Community und dem Magistrat.

Die Stelle ist bei der für Verkehrsagenden zuständigen Magistratsabteilung 28 angesiedelt und keineswegs nur ehrenamtlich: Es handelt sich dabei um eine Fulltime-Job und um ein Führungsposition, wie im Rathaus betont wird. Die Ausschreibung läuft ab heute, 11.00 Uhr, bis zum 8. August. Das Ergebnis soll im Herbst feststehen.




Schlagwörter

Wien, Radfahren, Verkehrspolitik

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-06-27 07:52:43
Letzte Änderung am 2011-07-21 12:51:52


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