• vom 17.06.2011, 12:00 Uhr

Wien

Update: 20.08.2012, 16:19 Uhr
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Vom SMZ Ost zum Südbahnhof

Radrouten in Wien: Die Ostpassage


Von Franz Zauner

  • Lange Fahrt durch den Prater
  • Improvisation in Gürtelnähe

Blick von der Südosttangente in Richtung Kaisermühlen. Der Radweg unterhalb der Autobahn ist mitunter stark frequentiert. - WZ Online / Zauner

Blick von der Südosttangente in Richtung Kaisermühlen. Der Radweg unterhalb der Autobahn ist mitunter stark frequentiert. WZ Online / Zauner

Transdanubien, das Stadtgebiet nördlich der Donau, ist mit dem Rad schwer zu verlassen. Die schiere Größe des 21. und 22. Bezirks kostet Kraft, und als Stadtrandbewohner kommt man gehörig ins Schwitzen, bevor man die Donau erreicht. Nicht immer gibt es in der Folge vernünftige Traversalen in die inneren Bezirke. Wer von Aspern oder Stadlau aus zum Südbahnhof möchte, dem eröffnet sich allerdings eine sympathische Route durch den Prater.

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Radroute 966601 - powered by Bikemap

Wir beginnen die Tour Ecke Wulzendorfstraße/Tamariskengasse hinter dem SMZ-Ost. Dieser Ausgangspunkt ist sowohl von Aspern als auch von Stadlau aus gut zu erreichen. Am Ende der Tamariskengasse führt ein schmales Brücklein über das Mühlwasser. Fährt man geradeaus weiter, kommt man in eine "Rügenau" genannte Gasse. An ihrem Ende rechts abbiegen und dem Verlauf des Nauffahrtweges folgen. Kurz, nachdem man die Kanalstraße überquert hat, landet man scheinbar in einer Sackgasse. Es öffnet sich aber linkerhand ein unscheinbares Schlupfloch. Ein kleines Holzbrücklein führt dort über die "Alte Naufahrt", einem toten Donau-Arm.

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Am Ende dieses kleine Verbindungsweges steht man an der Raffineriestraße. Man überquert sie und biegt am Hubertusdamm rechts ab, bis man zur Fußgängerbrücke über die Neue Donau kommt, die zur Donauinsel führt. Von dort aus geht es über den Radweg der Südosttangente in den Prater. Dort radelt man geradeaus weiter im Schatten der Autobahn, bis sich der Weg unter Wiens meist befahrener Autostraße unwideruflich gabelt.

Wir radeln links weiter, zum Donaukanal. Der Schotterweg führt in einem S-förmigen Verlauf in Richtung Erdberg (ein grünes Schild bei einer Weggabelung im Wald weist auf diese Tatsache hin.) Anschließend überquert man den Donaukanal auf einer Brücke (den Gaswerksteg), die tief in den 3. Bezirk führt. Auf der Modecenterstraße geht es weiter in den 11. Bezirk. Von dort radelt man weiter bis zum T-Mobile-Gebäude, über die Grasbergergasse und die Hofmannsthalgasse führt der Weg weiter in Richtung Gürtel.

Dieser Abschnitt ist der elendste der ganzen Strecke, es gibt dort weder einen Radweg noch die Möglichkeit, legal gegen die Einbahn zu fahren. Man konnte bis vor ein paar Wochen eine Gasse weiter hinauf radeln und über den Parkplatz rechts zum Gürtel hin einbiegen, doch eine Baustelle versperrt jetzt dort den Weg. Am Gürtel ist dann alles klar: Ein kurzer, aber abgasreicher Radweg führt zum Schweizergarten und zur Großbaustelle des Zentralbahnhofs.

Die Strecke in umgekehrter Richtung (vom Ostbahnhof zum SMZ Ost) kann man in diesem Youtube-Video betrachten:


Video auf YouTube





Schlagwörter

Radrouten, Radfahren, Wien

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-05-12 14:49:50
Letzte Änderung am 2012-08-20 16:19:13


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