An Karl Farkas wird man sich noch erinnern, für Maria Jacobi braucht es ziemlich sicher eine Auffrischung. Die 1910 geborene Politikerin machte einst Schlagzeilen, weil sie als erste Frau zur amtsführenden Stadträtin ernannt wurde. Von 1959 bis 1973 war sie für das Wiener Wohlfahrtswesen zuständig.
Eine neu errichtete Gasse im kräftig umgepflügten Stadtteil St. Marx wurde nach ihr benannt, auch der Name des Schauspielers und Kabarettisten Karl Farkas steht auf einem Straßenschild. Ob die Stadt schnell genug wächst, um ihre vielen großen Töchter und Söhne Weiß auf Blau zu verewigen? In Neu-St. Marx kamen jedenfalls einige zu Ehren, denen man die Ehre ohne weiteres zugestehen wird. (Eine vollständige List findet sich auf http://www.neumarx.at/Ber%C3%BChmte-Namen-in-Neu-Marx/382 .) Für unsere Zwecke genügt es zu wissen, dass die Karl-Farkas-Gasse und die Maria-Jacobi-Gasse direkt zum Media-Quarter St. Marx führen. Dort wird im Spätsommer auch die "Wiener Zeitung" einziehen.
Im Moment ist die Verbindung, die an einem Baumarkt vorbeiführt, offiziell gleich mit zwei Einbahnschildern gesperrt, wie man auf dem Video sieht. Wir haben uns vorsichtig über das Verbot hinweggesetzt, um die Möglichkeiten zu testen, die für die Bewohner des neuen Stadtteils in Kürze entstehen.
Steht man einmal auf der Modecenter-Straße, ist man im Nu über dem Donaukanal im Prater. Bis zum Lusthaus und zur Hauptalle sind es keine 15 Minuten.