• vom 13.04.2016, 17:42 Uhr

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Update: 14.04.2016, 10:35 Uhr

Stadtrenovierung

Ein heißer Baustellen-Sommer




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  • Sechs Großbaustellen stehen an, Staus wird es vor allem am Äußeren Gürtel und bei der Triester Straße geben.

Es wird wieder in die Hände gespuckt. - © apa/Roland Schlager

Es wird wieder in die Hände gespuckt. © apa/Roland Schlager

Wien. (afm/apa) Die Anzahl der Wiener Baustellen überschreitet heuer die 10.000er-Marke. So wird im Jahr 2016 an insgesamt 12.718 Stellen gegraben, gebaut, verlegt und saniert. Hier werde aber "jeder Sandhaufen auf einer Parkspur" miteingerechnet, versucht Peter Lenz, Baustellenkoordinator der Stadt Wien gegenüber der "Wiener Zeitung" zu beruhigen. 403 der Baustellen seien für den Verkehrsfluss relevant. Außerdem werde heuer mit Rücksicht auf Großprojekte der Asfinag und die U4-Sanierung der Wiener Linien ein reduziertes Programm gefahren, was den Umfang und die Ausmaße der Baustellen angeht, fügt Lenz an. Insgesamt gibt die Stadt Wien für 2016 140 Millionen Euro für das Straßennetz aus.

Großprojekte
westlich der Donau



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Vor allem westlich der Donau wird reger Betrieb rund um sechs Großprojekte herrschen. Anfang Juli beginnt der Weichentausch am Plateau Währinger Straße/Spitalgasse/Nußdorfer Straße. Dort begegnen sich fünf Staßenbahnlinien und machen die Kreuzung damit zum am stärksten befahrenen Streckeabschnitt Wiens. Bereits im Vorjahr kam es am Plateau zu umfangreichen Gleisbauarbeiten, heuer werden zusätzlich mehr als 100 Meter Gleise, zwei Weichen und eine Kreuzung erneuert. Darüber hinaus werden in der Währingerstraße 50 Meter Gleise neu verlegt. Während Öffibenutzer keine Einschränkungen verspüren sollen, werden Autos lokal umgeleitet. Das 840.000 Euro teure Projekt soll Anfang September fertig sein.

Etwas weiter westlich wird in der Wattgasse zwischen der Hernalser Hauptstraße bis zur Geblergasse/Seeböckgasse bereits seit März gebaut. Anfang Juli geht die rund eine Million Euro teure Straßensanierung in die heiße Phase. Neben einem Mehrzweckstreifen, den Autofahrer und Radler gemeinsam benutzen können, werden auf beiden Straßenseiten Baumscheiben und Gehsteigvorziehungen errichtet. Die Wattgasse ist dann bis Anfang August nur in Richtung Geblergasse befahrbar, Autoverkehr und die Buslinie 10A werden über die Geblergasse und die Kulmgasse Richtung Hernalser Hauptstraße umgeleitet. Eine Totalsperre der Wattgasse zwischen Sautergasse und Hernalser Hauptstraße mit Umleitung erfolgt dann den ganzen August lang, letzte Bauarbeiten dauern bis Ende Oktober .

Am Äußeren Gürtel wird das Wasserleitungsnetz von 13. Juni bis Anfang September um 3,2 Millionen Euro saniert. 720 Meter Rohrleitungen werden dabei ausgetauscht und 160 Meter neu verlegt. Durch Fahrstreifenreduktionen ab Ende Juni sind Staus vorprogrammiert. "Wir sind uns bewusst, dass das zu Problemen führen wird, aber es wäre sich anders nicht ausgegangen", so Lenz.

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Dokument erstellt am 2016-04-13 17:47:06
Letzte nderung am 2016-04-14 10:35:07



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