• vom 29.06.2012, 15:59 Uhr

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Update: 29.06.2012, 16:29 Uhr
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"Film Festival" auf dem Rathausplatz startet am Samstag mit einem Konzert von Adele

Es blühen wieder die Freiluftkinos



  • Österreichische Filme, Klassiker und Blockbuster unterm Sommerhimmel.

Wien. (kats/apa) "There’s a fire starting in my heart . . .", singt Adele in ihrem Welthit "Rolling in the deep". Mit einem Konzert der britischen Popsängerin in der Londoner Royal Albert Hall startet am Samstag (21.40 Uhr) auch das diesjährige Filmfeuerwerk am Wiener Rathausplatz in seine 22. Saison. Am Sonntag geht es dann schöngeistiger weiter: mit Giacomo Puccinis "Tosca".

Konzerte am Rathausplatz: Das "Film Festival" startet heute in seine 22. Saison.

Konzerte am Rathausplatz: Das "Film Festival" startet heute in seine 22. Saison.© stadt wien marketing Konzerte am Rathausplatz: Das "Film Festival" startet heute in seine 22. Saison.© stadt wien marketing

Bis inklusive 2. September gibt es beim "Film Festival" vor dem Rathaus bei freiem Eintritt 65 Vorstellungen aus diversen Musikrichtungen zu sehen - von Pop über Jazz und Oper bis hin zu Ballett Zu den Höhepunkten zählen "Anna Bolena" mit Anna Netrebko und Elina Garanca aus der Staatsoper (31. August) oder Martin Scorseses Dokumentation "Rolling Stones: Shine a Light" (22. August). Für das lukullische Wohl sorgen auch diesmal wieder zahlreiche Gastronomen mit Spezialitäten aus aller Herren Ländern (von 11 bis 24 Uhr).

Doch der Kinosommer in der Stadt hat noch einige weitere Attraktionen zu bieten: Bereits am Freitag hat "Kino unter Sternen" am Karlsplatz seine Pforten geöffnet. Unter dem Motto "Böse Böse" werden jeweils um 21.30 Uhr österreichische Filme gezeigt, die sich den dunklen Seiten des Lebens widmen. So zum Beispiel "Operation Spring" über die gleichnamige berüchtigte Polizeiaktion gegen einen Drogenring im Jahr 1999 (6. Juli), Barbara Alberts "Böse Zellen" (18. Juli) oder Markus Schleinzers "Michael" (19. Juli). Zu den Filmen gibt es jeweils ein Vorprogramm, etwa Gespräche mit den Regisseuren. Parallel dazu liegt der historische Fokus auf der "Casablanca Connection": Filme von Schauspielern, Darstellern und Mitglieder der Crew des Klassikers "Casablanca", die in den 1930er Jahren vor den Nazis flüchten mussten.

Mit aktuellen Blockbustern wartet Schloss Neugebäude in Simmering auf: Gezeigt werden Hollywoodstreifen wie "Ziemlich beste Freunde" (3. Juli) oder "Mission Impossible: Phantom Protokoll" (7. Juli). Karten kosten zwischen 5 und 8 Euro.

Ebenfalls bereits gute Tradition ist das "Volxkino", das in die 23. Saison geht. Das Wanderkino kommt bei freiem Eintritt zu den Besuchern: Noch bis 21. September werden rund 60 Filme an 28 Orten gezeigt - von europäischen Filmproduktionen über internationale Klassiker bis hin zu thematisch auf den jeweiligen Standort abgestimmte Streifen. Am 14. Juli ist etwa am Brunnenmarkt in Ottakring das Spielfilmdebüt "Kuma" des Nachwuchskünstlers Umut Dag zu sehen.

Noch ein wenig warten heißt es auf zwei weitere Locations, die erst kommendes Wochenende starten: Das Filmarchiv Austria veranstaltet zwischen 5. Juli und Ende August "Kino wie noch nie" am Augartenspitz - heuer in Kooperation mit der Viennale: Denn das Programm steht ganz unter dem Motto des 50-jährigen Jubiläums des Filmfestivals. Einzeltickets kosten 8 Euro. Ab 6. Juli wird auch die höchst gelegene Filmleinwand Wiens bespielt: Das "Kino am Dach" der Hauptbücherei am Urban-Loritz-Platz steht unter dem Motto "Good Vibrations - Kino gegen die Krise". Um 7,50 Euro werden Produktionen wie "The Artist" und "The Royal Tenenbaums" gezeigt.

Wer auch einmal aus der Stadt hinaus will, dem bietet sich zum Beispiel das Mondscheinkino Eggenburg in Niederösterreich an. Vor der malerischen Kulisse der mittelalterlichen Burg werden ab 19. Juli aktuelle Hollywood-Filme, aber auch Streifen aus Österreich gezeigt. Und am Campus der Donau Uni Krems geht das Kino im Kesselhaus an die frische Luft: Bis 21. Juli werden jeweils von Montag bis Samstag um 21.30 Uhr aktuelle Streifen aus aller Welt gezeigt.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-06-29 16:05:06
Letzte Änderung am 2012-06-29 16:29:25


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