• vom 30.10.2014, 06:00 Uhr

Service


Pioneers Festival

Die Wenigen unter den Vielen




  • Artikel
  • Lesenswert (1)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Sara Hassan

  • IT- und Technikbranchen sind nach wie vor männlich dominiert - die Plattform "Women investing in Women" will das ändern.

Bhardwaj: Frauen sind nicht nur Gäste, sondern auch Investoren.

Bhardwaj: Frauen sind nicht nur Gäste, sondern auch Investoren.© pr. Bhardwaj: Frauen sind nicht nur Gäste, sondern auch Investoren.© pr.

Wien. Das international bedeutende Pioneers Festival in der Hofburg in Wien, das gestern, Mittwoch, eröffnet wurde, nützte Anu Bhardwaj, um ihr neues Unternehmen zu bewerben. Bhardwaj hat eine Plattform gegründet, die das ökonomische Verhalten von Frauen grundlegend ändern soll. Ihr Netzwerk "Women investing in Women" will Mädchen und Frauen weltweit in wirtschaftliche Prozesse einbinden, ihnen Zugang zu Bildung, Mitbestimmung und Finanzierung eröffnen.

"Wiener Zeitung": Was macht Ihr Unternehmen einzigartig?

Werbung

Anu Bhardwaj: Wir konzentrieren uns auf junge Frauen und Mädchen. Wenn wir in Zukunft mehr Frauen bei Tech-Konferenzen sehen wollen, müssen wir diese ansprechen und fördern. Meine Produzentinnen und Broadcasterinnen sind 15-Jährige. Diese jungen Frauen wollen wissen, wie Wirtschaft und Technologie funktionieren, die die Welt prägen werden.

Das Ziel von "Women investing in Women" ist eine globale wirtschaftliche Revolution. Wie erreichen Sie diese?

Über Frauen, die investieren. Wir wollen nicht länger, dass der Zugang von Frauen zu Geld darin besteht, entweder einzukaufen oder zu spenden. Sie haben etwa über Crowdfunding die Möglichkeit, zu investieren - das bedeutet wechselseitiges Empowerment. Es gibt einen Paradigmenwechsel: wenn Frauen nicht konsumieren, sondern investieren. Dieser Wechsel kann ein wichtiger Beitrag sein, um die Wirtschaft zu retten.

Worin bestehen Ihre Strategien, Frauen wirtschaftlich zu stärken?

Das bedeutet in verschiedenen Gesellschaften unterschiedliche Dinge. In Industriestaaten bedeutet es Crowdfunding, Angel Investing (Investoren, die in aufstrebende Unternehmen investieren, Anm. d. Red.), Wirtschaftskenntnisse. In Entwicklungsstaaten sind die Schwerpunkte anders gelagert. Die Vereinten Nationen haben sich lange auf mikrostrukturelle Ansätze konzentriert: Mädchen den Zugang zu Bildung ermöglichen. Aber es zeichnet sich langsam die Erkenntnis ab, dass man Frauen in makro-ökonomischen Rahmen sehen muss. Als treibende Kräfte der Wirtschaft. Der nächste "Women investing in Women"-Gipfel wird im Hauptsitz der UN stattfinden. Die Initiative nimmt globale Ausmaße an.

Wie wichtig ist Social Media bei der Verbreitung ihrer Anliegen?

weiterlesen auf Seite 2 von 2




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2014-10-29 16:38:04
Letzte ńnderung am 2014-10-29 16:42:36



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Wiens neues Luftschloss
  2. Eine äußerst schamlose Schambedeckung
  3. "Die Scham schleppt man ein Leben lang mit sich herum"
  4. Gefangen im Einfamilienhausteppich
  5. Im Einsatz für sattes Grün
Meistkommentiert
  1. Gefangen im Einfamilienhausteppich
  2. An Wien vorbei
  3. "Mehrheit von Schwarz-Blau verhindern"
  4. Anrainerparkplätze für alle
  5. "Da machen wir nicht mit"

Werbung




Advent

"Musikalischer Adventkalender" mischt stille Tage auf

"Musikalischer Adventkalender" mischt stille Tage auf Wien. Mit heimischer Musik verschiedenster Sparten wollen die Veranstalter des "musikalischen Adventkalenders" bereits zum achten Mal "den...



Werbung


Gebührenerhöhung

Parkscheine können jetzt umgetauscht werden

20161201Parkscheine - © APAweb/Georg Hochmuth Wien. Mit dem neuen Jahr wird das Parken um 5 Prozent teurer, um genau 0,05 Euro je halbe Stunde. Damit zahlt man 1,05 Euro... weiter






Werbung