• vom 05.05.2012, 18:32 Uhr

Stadtleben

Update: 05.05.2012, 18:36 Uhr
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Stadt kürzte Subventionen auf die Hälfte

Wiener ÖVP feierte "abgespecktes" Stadtfest



  • Unterschriftenaktion gegen Parkpickerl.

Besucher beim Stadtfest der Wiener ÖVP.

Besucher beim Stadtfest der Wiener ÖVP.APAweb/Herbert Pfarrhofer Besucher beim Stadtfest der Wiener ÖVP.APAweb/Herbert Pfarrhofer

Wien. In der Wiener Innenstadt hat das 29. Stadtfest der ÖVP stattgefunden. Gefeiert wurde heuer nur mehr an einem Tag und ausschließlich in der Innenstadt, rund um den Heldenplatz, und nicht - wie zuletzt - auch in den Bezirken. Die Stadt Wien hatte die Subvention für das Fest um die Hälfte - von bisher 700.000 auf 350.000 Euro - gekürzt. Unter dem Motto "Wir stehen auf Wien!" wollte die ÖVP trotzdem für gute Stimmung sorgen. Als Hauptacts standen am Abend Rainhard Fendrich und die Song Contest-Teilnehmer Trackshittaz am Programm.

Die abgespeckte Form des ÖVP-Festes gibt es heuer deshalb, da die Grünen im Herbst zum ersten Mal die "Wienwoche" veranstalten: Daher mussten die Gelder aus jenem städtischen Topf, der bisher nur für das SPÖ-nahe Donauinselfest und das ÖVP-Stadtfest zur Verfügung stand, neu aufgeteilt werden. Für die Rathaus-Schwarzen bedeutete dies eine Kürzung der Subvention um die Hälfte. Auch beim Donauinselfest wurde eingespart, allerdings handelt es sich dabei nur um einen Bruchteil.

Mehr Glück als im Vorjahr hatten die Wiener Schwarzen heuer mit dem Wetter: Zum Auftakt des Stadtfestes regnete es einmal nicht, die Sonne blitzte sogar teilweise durch die Wolkendecke und auch die Temperaturen waren durchaus frühlingshaft warm. Daher zog es schon am Vormittag - wo der Ansturm normalerweise noch nicht so groß ist - Besucher an. Neben Touristen kamen vor allem Familien auf das Festgelände.

Unterschriften gegen das Parkpickerl
Das Wetter war auch für die von der ÖVP geplante Unterschriftenaktion gegen das Parkpickerl von Vorteil: Die Rathaus-Schwarzen hatten am Freitag via Aussendung bekanntgegeben, im Kampf gegen die bereits fixierte Ausweitung des Parkpickerls auf fünf Außenbezirke mit 1. Oktober eine Volksbefragung durchführen zu lassen. Dafür sind allerdings gut 57.000 Unterschriften nötig. Der Startschuss für die Unterschriftenaktion unter dem Titel "Parkpickerl - Nein Danke!" fiel am Stadtfest.

Das Musikprogramm wies - trotz Einsparungen - eine große Bandbreite auf: Von der Klassik-Matinee am späten Vormittag über Folk-, Rock- und Soul-Musik bis hin zu den Song Contest-Teilnehmern Trackshittaz und der Austropop-Legende Rainhard Fendrich am Abend war beinahe für jeden Geschmack etwas dabei.

Zudem konnte man sich tagsüber am Heldenplatz sportlich betätigen. Auf einer Sportbühne wurden Jazzdance, rhythmische Gymnastik sowie Aikido - eine japanische Kampfkunst - vorgeführt. Fürs leibliche Wohl der Besucher wurde in der sogenannten Genusszone gesorgt. Auch am Michaelerplatz konnten kulinarische Schmankerln konsumiert werden.

Für alle Literatur- und Kunstinteressierten gab es Veranstaltungen im benachbarten Schweizerhof. Hier standen vor allem Hörspiele und Lesungen am Programm. Kinder konnten sich im Burghof austoben.




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Stadtfest

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-05 18:34:17
Letzte Änderung am 2012-05-05 18:36:59


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