• vom 11.06.2012, 14:01 Uhr

Stadtleben

Update: 13.06.2012, 12:53 Uhr
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Café Landtmann eröffnet Bel Etage



  • Drei neue Räume über dem Kaffehaus als "Ort des Gesprächs"

Das "Zuckerkandlzimmer" - einer der drei neuen, imperial gestalteten Räume über dem Café Landtmann. - Feelimage/ Felicitas Matern

Das "Zuckerkandlzimmer" - einer der drei neuen, imperial gestalteten Räume über dem Café Landtmann. Feelimage/ Felicitas Matern

Wien. (rös) Das Traditionskaffeehaus Landtmann auf der Wiener Ringstraße expandiert wieder: Hausherr Berndt Querfeld hat drei Räume über dem Café angemietet und im imperialen Stil neu ausgestaltet.

Allerdings sind die insgesamt 190 Quadratmeter zusätzliche Fläche nicht als Erweiterung des Kaffeehauses gedacht, sondern vielmehr als "Ort des Gesprächs" – für Diskussionsabende, Seminare, Workshops oder Pressekonferenzen. Auch eine Hochzeit sei bereits geplant, erklärte der Cafétier bei der Präsentation am Montag. "Ein Kaffeehaus oder ein A-la-Carte-Geschäft wird das nie werden", meinte Querfeld – auch im Hinblick auf den fehlenden direkten Zugang zur Landtmann-Küche: Das Essen wird vom Personal per Aufzug "geliefert".

Der Grund für die Erweiterung: "Da war mehr die Emotion im Vordergrund als der Rechenstift", gab Querfeld zu. Er habe sich schlicht in die Räumlichkeiten verliebt. Mutter Anita Querfeld dürfte da ein wenig nüchterner gedacht haben: "Den Wintergarten habe ich noch gebaut, die Räume hätte ich nicht mehr dazugenommen", meinte sie dazu. Für solche Innovationen sei heute eben die Jugend zuständig.

Die investierten 190.000 Euro sollen jedenfalls nicht umgehend auf Biegen und Brechen zurückerwirtschaftet werden: Vermietet wird die Bel Etage nämlich nicht. "Das ist nicht unser Geschäft", betonte der Landtmann-Chef. Das Projekt soll sich nur über die Gastronomie rechnen.

Eingang Oppolzergasse
Zugänglich ist die Bel-Etage des Café Landtmanns über den Eingang auf der Hinterseite des Gebäudes in der Oppolzergasse. Die Bel Etage hat ein Fassungsvermögen von 75 Personen, ist in drei Räumen zu je 40 Quadratmeter aufgeteilt und trotz palaisartigem Flair mit moderner Veranstaltungstechnik ausgestattet. Das "Schnitzler Zimmer" verfügt über eine historische Holzkassettendecke und einen großen Art-Deco-Spiegel. Im "Zuckerkandl Zimmer" dominiert dunkle Holztäfelung und ein historischer Kamin. Außerdem kann man von hier aus den Balkon zur Ringstraße betreten. Das "Mahler Zimmer" ist in Weiß gehalten und wartet mit einer Stuckdecke auf.




Schlagwörter

Kaffeehaus, Café Landtmann

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-06-11 14:02:47
Letzte Änderung am 2012-06-13 12:53:53


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