Wien.

Beginnen könnte man den Tag zum Beispiel mit einem Glas Prosecco, Antipasti und Ziegenfrischkäse mit gepfefferten Erdbeeren im sonnigen Gastgarten des Augustin (15., Märzstraße 67, am Wochenende üppige Frühstücksteller von 10 bis 16 Uhr, www.dasaugustin.at). Einen Spaziergang entfernt liegt das Schloss Schönbrunn, wo man je nach Wetter und Laune das Schloss, den Park oder den Tiergarten besichtigen kann. Oder man dreht einige Runden im eher exklusiven Freibad, wie es angeblich schon der Kaiser gern tat (13., Schlosspark 1, U4 Schönbrunn, ca. 15 Minuten zu Fuß durch den Park, 10 Euro). Plagt dann der Hunger, fährt man entweder ein paar Stationen mit der U4 oder radelt gemütlich den Wienfluss entlang Richtung Innenstadt, bis rechter Hand das Jugendstil-Kaffeehaus Rüdigerhof(5., Hamburger Straße 20) kommt. Im schattigen Gastgarten kann man entspannt Zeitung lesen und Kaffee trinken, um schließlich von der Karlskirche aus einen Blick auf die Stadt zu werfen (6 Euro, an Sonntagen bis 17.45 Uhr geöffnet).
Davor befindet sich der größte See der Innenstadt, an der kleinen Bar Kiosko Calypso kann man Cocktails schlürfen, Filme schauen oder beides: Im Juli findet hier das Kino unter Sternen statt, für das man sich noch vor Einbruch der Dunkelheit einen Sitzplatz sichern sollte. Der Eintritt ist frei, genauso wie beim Popfest kommende Woche: Dieses stellt mit zahlreichen Konzerten unter Beweis, dass die heimische (Indie-)Pop-Szene einiges zu bieten hat (Donnerstag bis Sonntag, 26. bis 29. Juli, popfest.at).
Sportlich-kühle Alternative
Unter der Woche bietet die Stadthalle (15., Vogelweidplatz 14) eine Abwechslung zum sommerlichen Badespaß: Eislaufen. Während draußen vor dem Fenster die Menschen schwitzen, gleitet man in T-Shirt und kurzer Hose über die Eisfläche der Halle C (bis 28. August jeweils dienstags, 16 bis 19.45 Uhr, ab 6,50 Euro).
Nicht ganz so kühl, aber um
einiges erfrischender als zwischen den Betonschluchten der Stadt ist die Luft am Kahlenberg. Unterhalb der "Hütte am Weg" (19., Josefsdorf 47) gibt es seit kurzem einen Waldseilpark, in dem Menschen in luftiger Höhe zwischen Bäumen spazieren gehen können. Und das vorzugsweise auf Stahlseilen, über senkrecht aufgespannte Netze oder Seilbrücken. Ein Höhepunkt des Parks ist ein 110 Meter langer "Flying Fox": Die Karabiner am Stahlseil eingehängt fliegt man mit einer wunderbaren Aussicht auf die Stadt am Rande des Biosphärenparks dahin - und spürt dabei den Wind um die Ohren sausen (bis Ende September zwischen ab 10 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet, ab 12 Euro, www.
waldseilpark-kahlenberg.at)