• vom 23.08.2012, 15:35 Uhr

Stadtleben

Update: 23.08.2012, 16:12 Uhr
  • Artikel
  • Fotosstrecke
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Zweiter Geburtstag

Kunterbunte Geschenke für Panda Fu Hu



  • Letztes Wiegenfest in Österreich mit Festmahl.
  • Im Herbst übersiedelt das Tier nach China.

Zwei Jahre ist der kleine Große Panda Fu Hu schon alt. Im Herbst reist er nach China. - APAweb / Reuters /  Heinz-Peter Bader

Zwei Jahre ist der kleine Große Panda Fu Hu schon alt. Im Herbst reist er nach China. APAweb / Reuters / Heinz-Peter Bader

Wien. Gutes Essen, viele Gratulanten und die liebe Familie um sich: Ein Geburtstagsfest, wie es auch Zweibeiner mögen. Im Wiener Tiergarten Schönbrunn beging man den zweiten Geburtstag von Panda-Männchen Fu Hu am Donnerstagvormittag mit einer ganztägigen Feier. Der seltene Zuchterfolg erregte Aufmerksamkeit rund um den Globus - nur mehr geschätzte 1.600 Vertreter der Spezies mit den Knopfauge dürften in der freien Wildbahn umherstreifen.

Panda-Mama öffnete Fu Hus Geschenke
Panda Fu Hu nahm den Rummel um seine "Person" zwar augenscheinlich nicht wirklich wahr und blieb völlig ruhig, die liebevoll gestalteten, kunterbunten kulinarischen Aufmerksamkeiten schien er aber durchaus zu genießen. Mama Yang Yang, für ihr eher forsches Auftreten bekannt, preschte wie auch im vergangenen Jahr vor und öffnete genüsslich die Präsente. Für ihren mittlerweile 48 Kilogramm schweren Spross blieb aber genug übrig. Die Leckerbissen wie Karotten und Süßkartoffeln sind eine willkommene Abwechslung - derzeit steht bei dem "Teenager" fast ausschließlich Bambus auf dem Speiseplan, 20 Kilogramm pro Tag. Ab und zu gönnt er sich aber durchaus noch einen Schluck Muttermilch. Mit seiner Mutter kuschelte er nach dem Festschmaus ausgiebig und zur Freude der Zuseher auf einem Felsen.

Zwei Kamerateams aus China
Vor dem Freigehege des Publikumsmagneten herrschte am Donnerstag ein Riesenandrang: Selbst zwei Kamerateams aus der fernen Volksrepublik hatten es sich nicht nehmen lassen, dem "Glücklichen Tiger" an seinem Ehrentag einen Besuch abzustatten. Ein irisches Pärchen wiederum schaute extra vorbei, um dem globalen Symbol für Arten- und Naturschutz und seinen Pflegern kleine Präsente vorbeizubringen. Noch bis Herbst ist Fu Hu in Hietzing zu bestaunen, dann tritt er die lange Reise nach China an. Wo die meisten seiner Artgenossen in Gefangenschaft nicht so lange bei der Mutter bleiben dürfen. "Anders als bei uns ist es dort üblich, die Jungtiere mit einem halben Jahr in menschliche Obhut zu nehmen und mit der Flasche großzuziehen" schildete Direktorin Dagmar Schratter auf APA-Nachfrage. Ihr Zoo hat den längeren Verbleib vertraglich vereinbart, und die Expertin ist überzeugt, dass "ihre" Pandas theoretisch auch Chancen in Freiheit hätten. "Allerdings ist der Lebensraum so knapp, dass Auswilderungsversuche derzeit kaum Sinn haben".

Natürlich befalle das Team eine gewisse Wehmut angesichts des nahenden Abschieds, erzählten Mitarbeiter. Allerdings versuche man, sich an der Mutter zu orientieren, die sich zu diesem Zeitpunkt von dem Sprössling abwendet. Auch in der Natur sei dies durchaus üblich. (apa)




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-23 15:36:00
Letzte Änderung am 2012-08-23 16:12:44


Beliebte Inhalte



Auf Sexualverhalten bezogene Aidsbekämpfung macht wenig Sinn, so Hunsmann. - Apaweb/Pfarrhofer
  • HIV-Epidemien in Afrika gehen aus schlechtem Gesundheitszustand der Bevölkerungen hervor.
  • weiter

"Totally sexy" lautet hier das Motto. Und das um jeden Preis. - Luiza Puiu
  • Label balanciert auf dem schmalen Grat zwischen sexy und ordinär.
  • weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Nur das Rasenmähen erspart sich Bio-Bauer Hascha. - Karrer
  • Rudolf Hascha hat als einer der ersten Wiener Bauern auf Bio umgestellt.
  • weiter

Eva Moser aus Graz bei der Eröffnung. - Johann Werfring
  • Internationales Damenschachturnier kommt nun in die heiße Phase.
  • weiter

Haben die Wiener Senioren mehr Weitblick als die eigene Partei? - Rösner
  • Die "rote Basis" macht Urlaub - und schimpft über die (grüne) Stadtpolitik.
  • weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Eine erste Teststrecke beim Westbahnhof wurde grün angemalt. - APAweb / Georg Hochmuth
  • City-Chefin Stenzel: Grüne geben Steuergelder für Parteiwerbeaktion aus.
  • weiter

Der Radfahrverkehr soll gefördert werden. - apa/Helmut Fohringer
  • Hitzige Debatte im Gemeinderat - Öffnung von Einbahnen für Radfahrer.
  • weiter

Neben Rot soll es auch Grün auf den Radwegen geben. - apa
  • Fußgängerbeauftragte plädiert für mehr Rücksichtnahme.
  • weiter




Werbung




Das Wetter meinte es nicht gut: Am Samstag Nachmittag hieß es das Ball-Publikum mit herbstlich kühlen Temperaturen am Wiener Ring willkommen.

Gottfried Helnwein, Peinlich, 1971, Die Wolldecke eines Navajo-Häuptlings wurde bei Sothebys in New York für rund 221.000 US-Doller versteigert. Es war die erste Auktion aus dem Nachlass der Sammlung Andy Williams, des bekannten US-amerikanischen Popsängers und Fernsehentertainers.

Chondrocladia lyra, ein fleischfressender Schwamm, lebt über drei Kilometer tief im Pazifik vor der Küste von Kalifornien. Die Art wurde von der Universität von Arizona in Tempe (USA) für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt. "Erstbegehung" des Wiener Wahrzeichens:  Slackliner Christian Waldner arbeitete sich in 60 Metern über dem Boden Schritt für Schritt vom großen Steffl-Turm (Südturm) bis zum südlichen Heidenturm vor und tänzelte nach kurzer Verschnaufpause wieder retour. Der Drahtseilakt dauerte rund zehn Minuten.

Werbung