• vom 25.08.2012, 16:46 Uhr

Stadtleben

Update: 27.08.2012, 10:29 Uhr
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Tote Fische im Wasser

Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Wiener Donau explodiert



  • Keine Verletzten.
  • Plötzlich Fontäne im Strom.

"Die Explosion war offenbar heftig. Wir hatten Anrufe bis aus der Gegend um das (mehrere Kilometer entfernte Krankenhaus, Anm.) SMZ-Ost", erklärte Thomas Keiblinger, Sprecher der Wiener Polizei. Im Wasser trieben tote Fische.

"Die Explosion war offenbar heftig. Wir hatten Anrufe bis aus der Gegend um das (mehrere Kilometer entfernte Krankenhaus, Anm.) SMZ-Ost", erklärte Thomas Keiblinger, Sprecher der Wiener Polizei. Im Wasser trieben tote Fische.APAweb "Die Explosion war offenbar heftig. Wir hatten Anrufe bis aus der Gegend um das (mehrere Kilometer entfernte Krankenhaus, Anm.) SMZ-Ost", erklärte Thomas Keiblinger, Sprecher der Wiener Polizei. Im Wasser trieben tote Fische.APAweb

Wien. Zu einem extrem gefährlichen Zwischenfall ist es am Samstag in der Donau in Wien-Donaustadt gekommen. Gegen 15 Uhr explodierte plötzlich eine immer noch scharfe Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in dem Fluss. Glücklicherweise war laut Polizei kein Schiff in der Nähe der Explosion. Verletzt wurde niemand.

Die Detonation erfolgte im Donaustrom auf der Höhe Raffineriestraße (Donaustadt) und Friedenspagode (Leopoldstadt) beim Grünen Prater. Ein Passant auf der Praterbrücke sah plötzlich die Fontäne im Wasser und alarmierte die Polizei. Schiff hatte sich dort keines befunden. Verletzt wurde offenbar niemand, teilte ein Sprecher der Wiener Polizei der APA mit.

"Die Explosion war offenbar heftig. Wir hatten Anrufe bis aus der Gegend um das (mehrere Kilometer entfernte Krankenhaus, Anm.) SMZ-Ost", erklärte Thomas Keiblinger, Sprecher der Wiener Polizei. Im Wasser trieben tote Fische.

Bei der Bombe dürfe es sich um einen langzeitig wirksamen Sprengkörper handeln. Sobald der Zeitzünder defekt ist, kann laut Keiblinger nicht länger genau gesagt werden, wann die Bombe hochgeht. Die Explosion wurde schließlich durch eine chemische Reaktion ausgelöst.

Der Entminungsdienst des Innenministeriums wurde alarmiert und suchte nach Hinweisen auf die Ursache. In der Gegend hatte es im Zweiten Weltkrieg häufig Bombenabwürfe gegeben. Am Abend wurde der Einsatz vorerst beendet, am Sonntag oder Montag soll an der Stelle nach der Bombe getaucht werden. Die Donau wurde für die Schifffahrt wieder freigegeben. (apa)




Schlagwörter

Bombe, Explosion

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-25 16:47:35
Letzte Änderung am 2012-08-27 10:29:34


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