• vom 28.08.2012, 12:10 Uhr

Stadtleben

Update: 28.08.2012, 17:27 Uhr
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Seit Vergünstigung

Wiener Öffis verzeichneten Jahreskarten-Plus



  • Bisher über 70.000 Neuanträge.

Die Wiener Linien vermelden neuen Rekord: 450.000 Jahreskarten ausgegeben.

Die Wiener Linien vermelden neuen Rekord: 450.000 Jahreskarten ausgegeben.Foto: Wiener Zeitung/Andreas Pessenlehner Die Wiener Linien vermelden neuen Rekord: 450.000 Jahreskarten ausgegeben.Foto: Wiener Zeitung/Andreas Pessenlehner

Wien. Die Wiener Linien freuen sich über einen anhaltenden Boom an neuen Jahreskartenabonnenten: Über 70.000 Neuanträge habe es bereits in diesem Jahr gegeben, verkündete Vizebürgermeisterin Renate Brauner (SPÖ) am Dienstag. Den Erfolg führte Brauner auf die Kombination zwischen qualitätsvollem Angebot und günstigerem Preis seit 1. Mai dieses Jahres zurück. Mit der Tarifanpassung hätte sich Wien im Europavergleich nun vom vierten auf den zweiten Platz verbessert, hieß es.

Einen besonderen Ansturm auf die Jahreskarte haben die Wiener Linien mit Start des neuen Tarifs verzeichnet. Sie kostet nunmehr 365 anstatt bisher 449 Euro. So hätten sich alleine im Mai 37.000 Personen für eine Jahreskarte entschieden, berichtete Brauner. Dieses positive Ergebnis übertreffe "unsere optimistischsten Erwartungen": "Es zeigt, dass sich unsere Anstrengungen bezahlt machen, die Wiener zu bewegen, auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen." Im Jahreskarten-Preisvergleich liege Wien nun hinter Rom auf Platz zwei. Im europäischen Durchschnitt würden Bürger pro Jahr für die Öffis 660 Euro zahlen.

Steigende Fahrgastzahlen
Grund zur Freude gab es aber auch wegen der steigenden Fahrgastzahlen: Haben im Jahr 2010 noch rund 838 Millionen Menschen die Wiener Öffis benutzt, so waren es laut Wiener Linien im Vorjahr bereits 875 Millionen. Brauner zeigte sich zuversichtlich, dass es auch im heurigen Jahr einen weiteren Zuwachs an Passagieren geben werde.

Wie sich allerdings die Tarifanpassung auf den Finanzhaushalt der Öffis, deren Einnahmen sinken, auswirken wird, musste Brauner vorerst offen lassen. Sie versicherte lediglich, die Zahlen im Auge zubehalten. Ein endgültiges Ergebnis werde es zu Jahresende geben.

Als "großen Erfolg" bezeichnete auch Brauners grüne Amtskollegin Maria Vassilakou die aktuelle Entwicklung. "Für uns ist das eine Bestätigung, den eingeschlagenen Kurs fortzusetzen und weiter auf den Vorrang des öffentlichen Verkehrs in Wien zu setzen. Mehr Öffi fahren bedeutet mehr Beitrag zum Klimaschutz, weniger Stau und mehr Lebensqualität in der Stadt", freute sie sich in einer Aussendung.

475 Millionen Euro für Öffi-Netz-Verbesserungen
Insgesamt haben die Wiener Linien heuer bereits über 450.000 Jahreskarten ausgegeben. Zudem sind über 475 Millionen Euro in Verbesserungsmaßnahmen des Öffi-Netzes geflossen: Dazu gehören unter anderem die Modernisierung der U-Bahnlinie U1, der Ausbau des Straßenbahnnetzes der Linien D, 25 und 26 sowie Erneuerungen im Stationsbereich, wie etwa die Sanierung der Karlsplatzpassage. (apa)




Schlagwörter

Jahreskarten, Wiener Linien

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Dokument erstellt am 2012-08-28 12:13:56
Letzte Änderung am 2012-08-28 17:27:01


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