• vom 12.09.2012, 11:41 Uhr

Stadtleben

Update: 12.09.2012, 11:50 Uhr
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Von Wien nach Budapest

Gondel-Reise startet am Freitag



  • Vittorio Orio hat bereits Ärmelkanal und Meeresenge von Messina durchquert.

Auf der Donau will der venezianische Gondoliere Vittorio Orio von Wien bis Budapest kommen. - APAweb / Robert Jäger

Auf der Donau will der venezianische Gondoliere Vittorio Orio von Wien bis Budapest kommen. APAweb / Robert Jäger

Wien/ Rom. Der für seine außergewöhnlichen Touren bekannte venezianische Gondoliere Vittorio Orio startet am Freitag um 8.30 Uhr vom Wiener Handelskai seine Reise über die Donau nach Budapest - mit einer Gondel. Der Termin wurde um einen Tag verschoben, teilte der Pressesprecher des Venezianers, Tullio Cardona, mit. Orios Gondola wird am Donnerstag in Wien eintreffen.

"Wir hoffen auf gute Wetterbedingungen", sagte Cardona im Gespräch mit der APA. Er wird an Bord eines Motorbootes Orios Reise durch Österreich, die Slowakei und Ungarn begleiten und filmen. Die spannendsten Etappen werden auf Youtube veröffentlicht.

In der Gondel zum Papst
Der 70-jährige Orio hat in seiner Karriere viel Erfahrung gesammelt. So durchquerte er 2001 mit seiner Gondel den Ärmelkanal. Auch die Querung der 3,3 Kilometer breiten Meeresenge von Messina zwischen Sizilien und dem italienischen Festland gelang dem Venezianer. Zu seinen Leistungen zählt auch eine Reise mit seiner Gondel von Venedig nach Rom, um den Papst zu besuchen.

"Die 300 Kilometer zwischen Wien und Budapest sind lang und anstrengend, doch Orio ist gut trainiert und er hat viel Erfahrung. Er liebt die Donau, die so viele europäische Länder verbindet", sagt Cardona. 70 Kilometer pro Tag will der Gondoliere rudern.

Wohltätigkeitsprojekt für Kinder
Orio will mit der Fahrt die Bedeutung der Freundschaft unter Völkern hervorheben. Seine Initiative wird vom italienischen Matrosenverband unterstützt. Mit der Reise ist ein Wohltätigkeitsprojekt zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung zur Bekämpfung der Leukämie bei Kindern verbunden.



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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-12 11:42:52
Letzte Änderung am 2012-09-12 11:50:36


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