• vom 21.10.2015, 17:41 Uhr

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Integration

"Imame sind keine Supermänner"




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Am Nationalfeiertag soll zum ersten Mal auch ein Imam am Heldenplatz sprechen.

Am Nationalfeiertag soll zum ersten Mal auch ein Imam am Heldenplatz sprechen.© AP Pool/Pier Paolo Cito Am Nationalfeiertag soll zum ersten Mal auch ein Imam am Heldenplatz sprechen.© AP Pool/Pier Paolo Cito

Weniger
Abhängigkeiten

Auch Vorschläge zur Finanzierung und Besserstellung des rechtlichen Rahmens kamen von den befragten Imamen. Für den Imam Besim wäre eine Verwaltung des Budgets über den Dachverband, der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), ein richtiger Weg, um die Abhängigkeit zum Moscheeverein und den -mitgliedern zu verringern: "Ich denke, dass man in der Islamischen Gemeinschaft eine Gemeinschaftskasse einrichten sollte, aus der das Gehalt der Imame gezahlt wird. In der Zukunft natürlich, das ist jetzt schwer auszuführen, aber aus dieser sollten die Gehälter der Imame gezahlt werden." Gemeinsam mit einer entsprechenden Ausbildung, die die Imame für integrative Aufgaben wappnet, sowie einer Änderung des Niederlassungs- und Aufenthaltsrechts würden so die Abhängigkeiten von Moscheevereinen und -mitgliedern verringert werden. Supermänner wird es auch dann noch nicht geben, aber die religiöse Kernaufgaben und die sozialarbeiterischen Beratungstätigkeiten könnten leichter mit integrativen Maßnahmen einhergehen.

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Schlagwörter

Integration, Imam, Islam

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Dokument erstellt am 2015-10-21 17:44:07




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