• vom 29.09.2016, 19:10 Uhr

Stadtleben

Update: 29.09.2016, 22:41 Uhr

Lange Nacht der Museen

Vom Dürer-Hasen bis zum Adeg-Hahn




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Von Alexander Maurer

  • Neben Albertina und Co. öffnen auch viele Wiener Kuriositäten bei der österreichweiten Langen Nacht der Museen ihre Tore.



Wien. "Hey, was geht ab? Wir unterhalten die ganze Nacht, die ganze Nacht!" So in etwa könnte das Motto der Wiener Museen bei der 17. Langen Nacht der Museen am kommenden Samstag lauten. Von den mehr als 700 österreichweit teilnehmenden Institutionen, die von 18 Uhr bis ein Uhr früh ihre Tore öffnen, befinden sich allein 134 in der Donaumetropole.

Startpunkt ist am Maria-Theresien-Platz zwischen Kunst- und Naturhistorischem Museum, von wo aus man die meisten Standorte zu Fuß erreichen kann. Zudem kann man sich dort ein Citybike mieten oder mit Shuttlebussen zu einigen Museen fahren. Museen in den Außenbezirken wie das Schokomuseum oder das Technische Museum sind von nahegelegenen U-Bahn-Stationen ebenfalls mit Shuttlebussen erreichbar.

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Das Lange-Nacht-Ticket gilt auch als Öffi-Fahrschein. Das Ticket um 15 Euro öffnet Besuchern nicht nur die Türen zu Granden wie dem Heeresgeschichtlichen Museum, der Nationalbibliothek und dem Mumok oder Touristenmagneten wie der Albertina, der Spanischem Hofreitschule und dem Belvedere. Auch eine Vielzahl kleinerer Museen, die oft zu Unrecht vergessen werden, ist mit dabei. Einige von Ihnen hat die "Wiener Zeitung" für Sie zusammengestellt.

Dialog im Dunkeln
Eigentlich geht niemand zu einer Veranstaltung, bei der es nichts zu sehen gibt. Auf der Freyung ist das aber anders. Im "Dialog im Dunkeln" lassen sehbehinderte und blinde Guides die Besucher Alltagssituationen nur mit ihren vier Sinnen wahrnehmen. Das reicht von einem Spaziergang in der Stadt bis hin zur persönlichen Herausforderung, ein Getränk mit dem passenden Kleingeld zu bezahlen. Interessierte sollten jedoch schnell sein, da die Führungen auf maximal 320 Plätze limitiert sind.

Wiener Schuhmuseum
Zwar warten in der Florianigasse hinterm Rathaus keine Designerstücke von Manolo Blahnik, dafür aber die Jagdstiefel Kaiser Franz Josephs und exklusive Fußkleider aus dem 18. Jahrhundert auf Schuhbegeisterte. Die Sonderausstellung "Crazy Shoe 2016" präsentiert die verrücktesten Schuhdesigns Europas. Schuhmacher demonstrieren ihre Kunst und Kinder haben bis 22 Uhr die Gelegenheit, mit Leder zu werken.

Lange-Nacht-Bim und Remise
Das einzige Museum, das Sie auch zu anderen Museen bringt: Die Oldtimer-Straßenbahnen der Wiener Linien fahren die ganze Nacht über Ring und Kai. Beim Schwedenplatz kann man dann auch in die Oldtimerbuslinie M78 Richtung Verkehrsmuseum Remise am Ludwig-Koeßler-Platz umsteigen.

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2016-09-29 17:14:07
Letzte nderung am 2016-09-29 22:41:07




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