• vom 01.12.2016, 13:38 Uhr

Stadtleben

Update: 01.12.2016, 13:42 Uhr

Verkehrsberuhigung

Herrengasse ist ab sofort Begegnungszone




  • Artikel
  • Lesenswert (2)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA

  • Höhenunterschied zwischen Geh- und Fahrbereich aufgehoben.

Die Herrengasse ist ab sofort Begegnungszone. - © APAweb/Herbert Pfarrhofer

Die Herrengasse ist ab sofort Begegnungszone. © APAweb/Herbert Pfarrhofer

Wien. Die Herrengasse ist ab sofort Begegnungszone. Nach mehrmonatigem Umbau wurde die neugestaltete, 430 Meter lange Straße in der City am Donnerstag von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou und Innenstadt-Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) eröffnet. Das Besondere an dem Projekt: Die Finanzierung nahmen vorwiegend private Zahler in die Hand.

Mit der Neugestaltung der Gasse, die den Michaelerplatz mit der Freyung verbindet, wurde der Höhenunterschied zwischen Geh- und Fahrbereich nivelliert - mit Ausnahme der Busstation. Die ganze Straße ist also nun eine Ebene. Wobei rein optisch zumindest im Abschnitt zwischen Michaelerplatz und Bankgasse der Fahrbahncharakter nicht ganz verschwunden ist. Denn hier wurde der mittlere Korridor nicht gepflastert, sondern asphaltiert. Grund sind nicht zuletzt die Fiaker, die in diesem Bereich unterwegs sind und die Pflasterung in kurzer Zeit merkbar beschädigen würden.

Geld für Umbau vorrangig von ansässigen Liegenschaftseigentümern 

Rund sechs Millionen Euro hat die Umsetzung gekostet. Der überwiegende Teil, nämlich gut 5,5 Millionen Euro, kommt aus privater Hand. Dahinter steht die Initiative "Herrengasse +". Dieser Zusammenschluss aus an der Herrengasse angesiedelten Liegenschaftseigentümern hatte den Umbau in eine Begegnungszone ursprünglich initiiert. Die restlichen 480.000 Euro steuerte die Stadt bei - wobei diese Mittel in die notwendige und gleichzeitig vorgenommene Erneuerung der Wasserrohre geflossen sind.

Werbung



Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2016
Dokument erstellt am 2016-12-01 13:41:18
Letzte ─nderung am 2016-12-01 13:42:36




Fleischerei

Ausgeblutet

Nach vier Generationen Familienbetrieb ist es mit Trünkel im April 2017 vorbei. - © Arnold Burghardt Wien. Es ist ein schwarzer Tag für die Wiener Fleischerbranche, ein weiterer. Das Gerücht, dass Trünkel die neun der ursprünglich 25 Filialen im April... weiter




Obdachlosigkeit

"Egal, ob du arm bist oder stinkst"

Der Appell von Susanne Peter ist wie in jedem Jahr, dass die Bevölkerung großzügig spenden soll. - © Caritas Wien. Der Wind weht sehr heftig. Auf der Mariahilfer Straße herrscht Hochbetrieb. Klaus K. zieht an seinem Schal. Es ist bitterkalt an diesem... weiter




Papierfachgeschäfte

Düstere Aussichten

Wien. "Der Papier-König auf der Westbahnstraße ist weg. Die Greißlerei der legendären Elfriede Ott auf der Neustiftgasse gibt es nicht mehr und auch... weiter





Wiener Prater

Die Erben der Zaubermeister

Franz Steidlers Bauchrednerpuppe steht jetzt im Circus- und Clownmuseum. - © Circusmuseum Wien. "Sebastian von Schwanenfeld, Basilio Calafati und Anton Kratky-Baschik: Das sind drei legendäre Zaubererkünstler... weiter




Prater

Erstes Kino als Kunstform

- © Kadotheum Wien Wien. "Karl Juhasz war das Gegenteil vom Hutschenschleuderer Liliom", meint Robert Kaldy-Karo, der Direktor des Wiener Circus- und Clownmuseums... weiter




250 Jahre Wiener Prater

Mit Courage und Löwenherz

- © Clownmuseum Wien. "1966 gab es im Prater mehrere Gründe zum Feiern", erzählt Robert Kaldy-Karo, der Direktor des Wiener Circus- und Clownmuseums, 50 Jahre später... weiter






Werbung