• vom 28.06.2017, 17:12 Uhr

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Update: 28.06.2017, 21:51 Uhr

Weinpreisverleihung

Weinlaunig




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  • Bei der Verleihung des 13. Wiener Weinpreises gab es mit den Weingütern Edlmoser und Mayer gleich zwei Doppelsieger.

Die Gewinner des Wiener Weinpreises 2017 zusammen mit Umweltstadträtin Sima (M.) und Bürgermeister Michael Häupl (r.). - © stadtmarketing

Die Gewinner des Wiener Weinpreises 2017 zusammen mit Umweltstadträtin Sima (M.) und Bürgermeister Michael Häupl (r.). © stadtmarketing

Wien. (rös) Die Landessieger des 13. Wiener Weinpreises wurden am Dienstagabend feierlich ausgezeichnet. Insgesamt hatten 61 Betriebe ihre 386 Weine zur Wiener Landesweinbewertung 2017 in der Landwirtschaftskammer Wien eingereicht, 61 kamen schließlich in die Finalverkostung. Die Ehrung der zwölf Siegerweine übernahm Bürgermeister Michael Häupl im festlichen Rahmen und in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Landwirtschaft, Kultur, Wirtschaft, Medien und Politik. Und der Bürgermeister zeigte sich sichtlich stolz über die hohe Qualität der Weine, die in "seiner" Stadt produziert werden. "Wenn Niederösterreich neidig auf den Wiener Wein ist, dann finde ich das super", sagte er zu Beginn der Preisverleihung.

Die Preise wurden in den Kategorien Grüner Veltliner, Gemischter Satz, Riesling, Weißburgunder, Chardonnay, Sauvignon blanc, Zweigelt, Pinot Noir und roter Cuvee vergeben - plus Unterkategorien. Wobei die Weingüter Edlmoser und Mayer jeweils zweimal den ersten Platz einheimsten.

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In der Kategorie "Grüner Veltliner klassisch" heißt der Landessieger Grüner Veltliner, Loisi, 2016, vom Weinbau Wolfgang Matuska. In der Kategorie "Grüner Veltliner kräftig" machte Grüner Veltliner, Ried Gabrissen, 2016, vom Weingut Christ das Rennen.

In der Kategorie: "Wiener Gemischter Satz (DAC)" gewann Wiener Gemischter Satz DAC, 2016 vom Weingut Edlmoser. Das Weingut Mayer am Pfarrplatz hatte in der Kategorie "Wiener Gemischter Satz (DAC) Lagen" mit seinem Wiener Gemischten Satz DAC, Nußberg, 2016, die Nase vorn. Den ersten Platz in der Kategorie "Riesling klassisch" erreichte Riesling, 13 Zeilen, 2016, vom Weinbau Marina Mostbeck. In der Kategorie "Riesling kräftig" setzte sich Riesling, Ried Preussen, Nußberg, 2016 vom Weingut Mayer am Pfarrplatz durch.

Das Weingut Christ erreichte in der Kategorie "Weißburgunder" den ersten Platz - und zwar mit seinem Weißburgunder, Der Vollmondwein, 2016. In der Kategorie: "Chardonnay" übernahm wieder das Weingut Edlmoser mit seinem Chardonnay, Mauer, 2016, die Führung. In der Kategorie: "Sauvignon blanc" gewann Sauvignon blanc, 2016, vom nicht weit von Edlmoser gelegenen Weingut Wiltschko.

Beim Rotwein setzte sich in der Kategorie "Zweigelt" der Winzerhof Leopold mit seinem Zweigelt, Markus-Leopold, 2015, durch. In der Kategorie "Pinot Noir/St. Laurent ging der erste Platz an Pinot noir, Reserve, 2014 vom Weingut Stift Klosterneuburg. Und last but not least heißt in der Kategorie "Rote Cuvées" der heurige Landessieger Cuvée rot, Ried Jungenberg, 2012 vom stadteigenen Weingut Wien Cobenzl.

Verkostung der Siegerweine beim Wiener Filmfestival
Wer neugierig auf die Preisträger geworden ist, kann übrigens im Zuge des Wiener Film Festivals vom 30. Juni bis 3. September am Rathausplatz die Siegerweine des Wiener Weinpreises so wie auch eine Auswahl weiterer Wiener Top-Weine am Stand der "Wieno Weinbar" verkosten.

Laut den Wiener Winzern war 2016 generell ein "hervorragendes Weinjahr": 2,53 Millionen Liter Wein konnten demnach insgesamt geerntet werden - was einen Mehrertrag von 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2015 bedeutet. Und auch die Qualität könne sich sehen lassen, die weit über die Landesgrenzen hinaus für einen hohen Bekanntheitsgrad des Wiener Weins sorge.

Im Übrigen ist Wien weltweit die einzige Hauptstadt mit nennenswertem Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen. Auf hohem Niveau bewirtschaften 146 Weinbaubetriebe eine Rebfläche von insgesamt 659 Hektar (150 Hektar Bio-Anteil), die sich auf acht Bezirke verteilt (Döbling, Floridsdorf, Liesing, Favoriten, Hernals, Ottakring, Hietzing und Donaustadt). Das Verhältnis liegt hier bei circa 80 Prozent Weißwein- und 20 Prozent Rotweinsorten.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-06-28 17:18:05
Letzte ─nderung am 2017-06-28 21:51:06




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