• vom 12.01.2018, 17:48 Uhr

Stadtleben


Demonstration

Angst vor Gewalt bei "Neujahrsempfang"




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  • 10.000 angekündigte Demonstranten gegen Türkis-Blau sorgen für Verkehrsbehinderungen in der Stadt.



Wien. Regierungsgegner haben für Samstag zu einer Großdemonstration gegen Schwarz-Blau aufgerufen. Ab 14 Uhr wird auf dem Christian-Broda-Platz vor dem Westbahnhof zu einem "Neujahrsempfang" geladen. Die Polizei erwartet einen lautstarken, aber friedlichen zivilgesellschaftlichen Protest mit mehreren 1000 Teilnehmern.

Die Veranstalter sprachen zuletzt von bis zu 10.000 Teilnehmern, die vom Christian-Broda-Platz über die Mariahilfer Straße und die Babenberger Straße zum Ring und weiter zum äußeren Burgtor und dann auf den Heldenplatz führen wird. Mobilisiert wird auch für einen zweiten Sammelpunkt im Regierungsviertel am Ballhausplatz. Organisiert wird die Demonstration von der Plattform für eine menschliche Asylpolitik, der Offensive gegen Rechts und der Plattform Radikale Linke. Gemeinsam wirft man der neuen ÖVP-FPÖ-Regierung rassistische, rechtsextreme und neofaschistische Tendenzen vor.


Sicherheitsexperten bereitet vor allem der Umstand Sorge, dass auch unter linksextremen autonomen Gruppen in Deutschland für die Demonstration in Wien mobilisiert wird.

Bisher keine Gewaltaufrufe
Sollten sich gewaltbereite Radikale unter die Demonstranten mischen, könnte es neben den erwartbaren Verkehrsbehinderungen auch zu Ausschreitungen und Sachbeschädigungen kommen. Gewaltaufrufe im Internet hat die Polizei bisher nicht entdeckt, hieß es im Vorfeld vonseiten der Exekutive. Die Polizei werde jedenfalls bis zu 1300 Beamte für die Demo abstellen.

Gewaltbereite Autonome könnten bei ihren Aktivitäten aber ohnehin eher den 26. Jänner im Auge haben, wenn die Burschenschaftervereinigungen ihren alljährlichen Ball in der Wiener Hofburg veranstalten. Auch für diesen Tag haben linke Plattformen bereits eine Demonstration angekündigt. Auch für den Opernball am 8. Februar kursieren bereits Demo-Aufrufe.




Schlagwörter

Demonstration, Wien

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Dokument erstellt am 2018-01-12 17:53:05




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