Bürogebäude

Gebautes Marktversagen43

  • Bürobauten sind ein gutes Geschäft, aber nicht für die Stadt.

Wien. Vor wenigen Wochen verkündeten die sieben größten Gewerbeimmobilienmakler Wiens, den Büroflächenbestand der Bundeshauptstadt künftig gemeinsam zu erheben, um den statistischen Wildwuchs unterschiedlicher Büromarktberichte zu beenden. Die bisherigen Zahlen basierten auf einer Arbeitsstättenzählung des Österreichischen Statistischen Zentralamts... weiter




Cannabispäckchen, die von der Polizei sichergestellt wurden. - © apa

Suchtmittelgesetz

"Aufgelegt für Drogenhandel"2

  • "Solange es Abnehmer gibt, gibt es auch Anbieter", sagt Drogenkoordinator Michael Dressel.

Wien. Am Donnerstag ist es genau ein halbes Jahr her, dass das Suchtmittelgesetz (SMG) novelliert wurde und damit der Exekutive die Bekämpfung der offenen Straßenszene erleichtert wurde. Sowohl die Polizei als auch der Drogenkoordinator Michael Dressel ziehen vorerst eine positive Bilanz. Die Situation an den Hotspots in der Bundeshauptstadt habe... weiter




Zusatztafeln sollen problematische Straßennamen erklären. - © APAweb/Helmut Fohringer

NS-Aufarbeitung

Erste Zusatztafeln für historisch belastete Straßennamen2

  • 14 Erklärungstexte etwa zu Lueger-Platz oder Porschestraße.

Wien. Eine Historikerkommission hat im Auftrag der Stadt 2013 alle nach Personen benannten Wiener Straßen auf historische Belastungen geprüft. 28 davon - darunter der Dr.-Karl-Lueger-Platz oder die Porschestraße - wurden als sehr problematisch bewertet. Zu diesen werden nun erklärende Zusatztafeln montiert... weiter




Architekt Wimmer (l.), Stadtrat Ludwig, WZ-Chef Göweil, TU-Expertin Kokalanova, Georgetta Rafailova (Sofia). - © Stanislav Jenis

Wohnen

Leistbares Wohnen, aber wie?1

  • Wohnbau-Stadtrat Michael Ludwig will Bauverfahren beschleunigen, Umland einbinden - Diskussion mit "Wiener Zeitung".

Wien. Leistbares Wohnen zählt zu den brennenden Problemen in jeder größeren Stadt. In Wien vielleicht sogar ein bisschen mehr, wenn auch aus einem grundsätzlich erfreulichen Grund: Es gibt in Europa keine andere Hauptstadt, die so schnell wächst. Vor zwei Jahren ging man noch davon aus, dass Wien 2025 die Zwei-Millionen-Einwohner-Marke knacken... weiter




Mehr Geld im Portemonnaie wollen die Grünen für Mindestsicherungsempfänger. fotolia/M. Bönisch

Soziales

Uneins bei Mindestsicherung1

  • Die Wiener Grünen wollen über eine Erhöhung der Zahlungen sprechen, die SPÖ erteilt diesem Vorstoß eine klare Absage.

Wien. (flor) Was die Regelung zur Mindestsicherung betrifft, sind nicht nur die Bundesländer untereinander uneins, auch in den Bundesländern selbst klaffen die Vorstellungen weit auseinander. So haben sich die Wiener Grünen Anfang der Woche für eine Anhebung der Mindestsicherung ausgesprochen. Der Grünen-Klubobmann David Ellensohn plädierte dafür... weiter




In 15 der 23 Bezirke sind Parksheriffs unterwegs. Parken ohne Parkschein kostet 36 Euro. - © apa/Hochmuth

Verkehr

Parkpickerl-Frage spaltet Döbling4

  • Im 19. Bezirk hat sich eine Mehrheit gegen ein Parkpickerl entschieden - trotz Unmut über die Parkplatznot.

Wien. Der Döblinger Bezirksvorsteher Adolf Tiller (ÖVP) versteht das Ergebnis der Bürgerbefragung zur Parkraumbewirtschaftung in Döbling nicht. 51,6 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner stimmten gegen ein Parkpickerl. Somit wird der mondäne 19. Bezirk nicht nachziehen - wie Währing Anfang September -... weiter




Mit den Worten "Ich gelobe" hat die Grün-Politikerin die SPÖ-Vormachtstellung im 2. Bezirk beendet. - © Adrian Almasan

Leopoldstadt

Aufgerückt7

  • Uschi Lichtenegger (Grüne) wurde von der Bezirksvertretung zur Leopoldstädter Bezirksvorsteherin gewählt. Ihr Vorgänger Karlheinz Hora (SPÖ) blieb der Sitzung fern.

Wien. Mit "Ich gelobe" hat die Grün-Politikerin die SPÖ-Vormachtstellung im Bezirk beendet. Vorerst jedenfalls. Sie sitzt am Rande des Podiums und rückt dann auf. Ins Zentrum - an jenem Platz, der für Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher vorgesehen ist. Uschi Lichtenegger hat das Zepter von SPÖ-Bezirkschef Karlheinz Hora übernommen... weiter




Bundespräsidentenwahl 2016

Plakatschlammschlacht3

  • Unmittelbar vor den anstehenden Präsidentschaftswahlen rücken die Aktivisten beider Lager noch einmal aus.

Wien. Der Weg zur Arbeit ist für viele Wiener in den vergangenen Wochen etwas unterhaltsamer geworden, seit Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen für ihre Persona im Amt des Bundespräsidenten werben. Da, wo sonst Werbung für Smoothies, Vorarlberg und Schokolade hängt, lächeln überdimensionale Antlitze der beiden Kontrahenten auf die Passanten... weiter




Schon früh hat sich die Künstlerin Natalie Ananda Assmann gegen patriarchale Strukturen gewehrt. - © Andrea Peller

Natalie Ananda Assmann

Die Zivilgesellschafterin22

  • Geballte Fäuste waren gestern. Wer die Massen aufrütteln will, muss auf andere Mittel setzen als Demonstrationszüge und Lichterketten. Die Künstlerin Natalie Ananda Assmann macht es vor.

Wien. Politischer Aktivismus kennt keine Gnade. Schon gar nicht, was die Uhrzeit angeht. Verschlafen trotten die ersten Männer und Frauen um sieben Uhr Früh, eingepackt in ihren Winterjacken, am Wiener Hauptbahnhof ein. Ihr Ziel: Norbert Hofer als Bundespräsidenten zu verhindern. Ihr Mittel: der "Alexander Song"... weiter




Auf Airbnb werden in Wien derzeit rund 7.700 Unterkünfte verschiedener Art angeboten. - © APAweb/AFP, John MacDougall

Zimmervermittlung

Stadt Wien ad Airbnb: Wir wollen die Daten der Unterkunftsgeber2

  • Die meisten Vermieter entrichten keine Ortstaxe.
  • Andere Plattformen übermittelten Stadt bereits Daten.

Wien/San Francisco. Im Kampf um die Eintreibung der Ortstaxen verlangt die Stadt Wien von der Zimmervermittlungsplattform Airbnb, personenbezogene Daten der Unterkunftsgeber herauszurücken. "Die Frage, ob man Steuern bezahlt, ist keine, die ein privates Unternehmen entscheidet, sondern eine Pflicht", sagte Klemens Himpele, Leiter der MA 23... weiter




Berichten zufolge wurden Wohnungen einmal ausgemalt, aber sieben Anstriche verrechnet. - © APAweb / Georg Hochmuth

Wiener Wohnen

Millionenbetrug durch Handwerksbetriebe vermutet22

  • Razzia am Donnerstag - Ein "dubioses Netzwerk" aus zwölf Handwerksbetrieben wird verdächtigt.

Wien. Zwölf Handwerksbetriebe sollen im Zuge von Renovierungsarbeiten in Gemeindebauten die der Stadt Wien gehörende Gesellschaft "Wiener Wohnen " um Millionen betrogen haben. Im Zusammenhang mit diesem Verdacht gab es gestern Donnerstag eine Razzia mit 40 Hausdurchsuchungen in Wien und Wien -Umgebung durch 150 Beamte... weiter




- © Rösner

Stadtrechnungshof

Im Wind-Kanal der Kritik12

  • Stadtrechnungshof stellt Wien Holding kein so gutes Zeugnis aus - dafür suchte die Gemeinde Wien 32,45 Millionen Euro, von denen niemand weiß, woher sie stammen könnten.

Wien. Die Wiener SP war schon einmal in besserer Verfassung, auch personell gibt es ja - wie berichtet - Debatten. Gestern veröffentlichte der Wiener Stadtrechnungshof mehrere Berichte, die die Laune bei Bürgermeister Häupl nicht gerade heben werden. In zwei davon geht es um die Wien Holding und um ihre Tochtergesellschaft... weiter




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