
Wien. (may) Nach langen Verhandlungen, so manchen Überraschungen und prominenten Absagen stehen nun die neuen Zonengrenzen für das Wiener Parkpickerl so gut wie fest. Wie berichtet, haben fünf Bezirke - Meidling, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Hernals - beschlossen, mit 1.Oktober die Parkraumbewirtschaftung einzuführen; im 15. und 12. Bezirk wird diese sogar flächendeckend erfolgen - einzig Ottakring ist noch am Überlegen, ob sie diesen Beispielen folgend wird. Bis spätestens Montag soll eine endgültige Entscheidung folgen.
Hernals hat als seine Pickerlgrenze im Westen die Güpferlingstraße festgelegt. Bewohner zwischen Güpferlingstraße und Oberwiedenstraße können zudem ein Parkpickerl beantragen, wiewohl es in diesem Bereich keine Kurzparkzone geben wird.
Pendlerverkehr eindämmen
In Penzing wird die Grenze im Westen bis zum Straßenzug Ameisgasse/Leyserstraße beziehungsweise dann südlich der Westbahntrasse bis knapp vor der U4-Endstation verlaufen. Rund um den Bahnhof Hütteldorf wird eine Sonderlösung geschaffen mit einer Pickerlzone von wochentags 12 bis 18 Uhr (statt 9 bis 22 Uhr). Mit dieser Maßnahme soll der Pendlerverkehr eingedämmt respektive zur Park&Ride-Anlage Hütteldorf kanalisiert werden.
In Ottakring soll die Zone jedenfalls bis über die Vorortelinie reichen und auch über die ursprünglich angedachte Grenze Maroltingergasse/Sandleitengasse hinausgehen. Ob die Zone bis zur Savoyengasse reichen wird, ist allerdings noch offen.
Ebenfalls noch nicht definiert sind die Überlappungszonen zwischen den einzelnen Bezirken, wo dann beide Pickerl gültig sind.
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