
Wien. Ein halbes Jahr nachdem er in der Hofburg am umstrittenen Ball des Wiener Kooperationsrings als Eröffnungsredner aufgetreten ist, wird FPÖ-Chef Heinz Christian Strache am kommenden Sonntag dort wieder das Wort ergreifen: Die Wiener Freiheitlichen veranstalten im historischen Ambiente ihren 33. Landesparteitag. Strache wird sich dabei der Wiederwahl zum Wiener Landesobmann stellen.
Die Latte für Heinz Christian Strache liegt durchaus hoch: Beim Landesparteitag vor zwei Jahren kam er auf 99,12 Prozent der Delegiertenstimmen. 2008 war er sogar mit 99,38 Prozent zum Obmann gewählt worden. Strache ist bereits seit 2004 Wiener FPÖ-Chef.
Forderung nach Gebührenstopp
Inhaltlich steht am Sonntag unter anderem jene "Flut von Grausamkeiten" im Mittelpunkt, die Rot-Grün nach Ansicht der Stadt-Blauen den Wienern beschert hat. Gemeint sind damit unter anderem die jüngst erfolgten Tariferhöhungen. Die FPÖ fordert in ihrem Leitantrag einen Gebührenstopp bis zum Ende der Legislaturperiode.
Weiters werden demokratiepolitische Maßnahmen verlangt - wie die Einführung einer Veto-Volksabstimmung durch die Bevölkerung gegen geplante Gesetzes- oder Verwaltungsvorhaben. Als "Tragödie in mehreren Akten" wird in dem Antrag die Ausländerpolitik in Wien bezeichnet. Die Wiener FPÖ wird sich am Parteitag unter anderem für einen Zuwanderungsstopp, jedenfalls für Nicht-EU-Bürger, stark machen.
Der 33. Ordentlicher Landesparteitag der Wiener Freiheitlichen am kommenden Sonntag beginnt um 9 Uhr. In der Hofburg werden neben Parteichef Strache unter anderem auch der Nationalratsabgeordnete und Generalsekretär Harald Vilimsky sowie der blaue Rathaus-Klubobmann Johann Gudenus das Wort ergreifen.
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