Wien. Die Wiener Stadtregierung will bekanntlich in allen Wohngebieten eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h einführen. Bald könnten auch Hauptstraßen zu Tempo-30-Zonen werden - allerdings nur in der Nacht. Es gebe derartige Überlegungen, um die Lärmbelästigung zu reduzieren, wird der grüne Verkehrssprecher Rüdiger Maresch in einem Bericht auf http://orf.at zitiert.
Vom nächtlichen Geschwindigkeitslimit wären demnach auch der Gürtel oder die Rechte bzw. Linke Wienzeile betroffen. Derzeit würden Expertengespräche laufen, so Maresch. Karlheinz Hora, Verkehrssprecher vom Koalitionspartner SPÖ, wollte derartige Gespräche laut dem Bericht nicht bestätigen. "Wir reden nicht über die Hauptstraßen", wird er zitiert.
Rathaus-Opposition kann etwaigen Plänen der rot-grünen Stadtregierung bezüglich der Einführung nächtlicher Tempo-30-Zonen auf Wiener Hauptstraßen nichts abgewinnen. ÖVP-Verkehrssprecher Roman Stiftner sprach am Donnerstag via Aussendung von "Nonsens" und forderte eine bessere Überwachung bestehender Geschwindigkeitslimits. Sein blaues Pendant, Anton Mahdalik, ortete wiederum einen "schlechten Witz" und prophezeite, dass "Tempo 20, Tempo 10, Tempo 0" nur noch eine Frage der Zeit sei.
Wien. Es sind 4200 Straßennamen, die die Historikerkommission rund um Oliver Rathkolb nach problematischen Namen durchforsten muss...
weiter
Man muss kein Prophet sein, um die Chancen auf eine Umsetzung der Pläne skeptisch zu beurteilen. Alle Jahre wieder fordern Initiativen die...
weiter
Darüber hinaus avancierte Lueger mit der Gründung der Christlichsozialen Partei zu einem der Architekten des späteren österreichischen...
weiter