• vom 06.07.2012, 12:57 Uhr

Stadtpolitik

Update: 06.07.2012, 13:05 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Parkpickerl

ÖVP nimmt Gespräche mit der Stadt wieder auf



  • Juraczka beharrt auf Volksbefragung.

ÖVP-Chef Manfred Juraczka gibt bekannt, dass die Stadt-ÖVP doch wieder in die Parkpickerl-Verhandlung einsteigt. - APAweb / Georg Hochmuth

ÖVP-Chef Manfred Juraczka gibt bekannt, dass die Stadt-ÖVP doch wieder in die Parkpickerl-Verhandlung einsteigt. APAweb / Georg Hochmuth

Wien. Die Wiener ÖVP setzt die Gespräche mit der rot-grünen Stadtregierung über ein alternatives Parkpickerlmodell nun doch fort. Das hat Parteichef Manfred Juraczka am Freitag in einer spontan angesetzten Pressekonferenz angekündigt. Die Rathausschwarzen hatten am vergangenen Montag die erste Gesprächsrunde nach nur eineinhalb Stunden platzen lassen. Die ÖVP-Forderung nach einer Volksbefragung bleibt aber aufrecht.

Die Verhandlungsgrundbedingung der ÖVP, eine Befragung zu diesem Thema durchzuführen, war von der Stadtregierung zuletzt abgelehnt worden. Dies sei nun anders: Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) hätte anklingen lassen, die Verhandlungen ergebnisoffen führen zu wollen, so Juraczka.

Gutachten der Stadt gegen Volksbefragung
"Wir glauben dem Bürgermeister mehr als den grünen Vertretern", begründete der VP-Parteichef den Entschluss, nun doch wieder mit der rot-grünen Stadtregierung verhandeln zu wollen. Dennoch stellte Juraczka klar: "Ohne Volksbefragung wird es keinen Konsens geben." Der Parteichef zeigte sich allerdings optimistisch, dass eine solche kommen wird.

Denn es gebe nur ein Gutachten seitens der Stadt, das die Durchführung einer Volksbefragung als "rechtlich nicht zulässig" beurteilte. Dieses sei allerdings von der grünen Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou in Auftrag gegeben worden, die sich bekanntlich für die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung ausspreche: "Ein sozialdemokratisches Gutachten kenne ich nicht", so Juraczka. Zudem verwies der Parteichef auf positive Gutachten, die von den Oppositionsparteien in Auftrag gegeben worden waren.

Bereits zu Wochenbeginn soll wieder verhandelt werden: "Uns ist nur Montag bekannt, einen genauen Termin gibt es noch nicht", bestätigte der VP-Klubchef Fritz Aichinger gegenüber der APA. Bei dem Treffen werden vorerst nur die Verkehrssprecher aller drei Fraktionen anwesend sein: "Die werden sich Modelle überlegen, die einfach abgefragt werden können", erklärte Aichinger. Ob es danach zu einer größeren Verhandlungsrunde kommt, hänge von der Zustimmung der Verkehrsstadträtin zu einer Volksbefragung ab.



Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-07-06 12:58:10
Letzte Änderung am 2012-07-06 13:05:36


Beliebte Inhalte



Auf Sexualverhalten bezogene Aidsbekämpfung macht wenig Sinn, so Hunsmann. - Apaweb/Pfarrhofer
  • 21. Life Ball will Bewusstsein im Kampf gegen HIV/Aids schaffen
  • weiter

"Totally sexy" lautet hier das Motto. Und das um jeden Preis. - Luiza Puiu
  • Label balanciert auf dem schmalen Grat zwischen sexy und ordinär.
  • weiter

Die ersten Gäste für den Lifeball sind bereits in Wien. - APAweb / Herbert Neubauer
  • Stars aus New York und Cannes kommen nach Österreich.
  • weiter

Eva Moser aus Graz bei der Eröffnung. - Johann Werfring
  • Internationales Damenschachturnier kommt nun in die heiße Phase.
  • weiter

Nur das Rasenmähen erspart sich Bio-Bauer Hascha. - Karrer
  • Rudolf Hascha hat als einer der ersten Wiener Bauern auf Bio umgestellt.
  • weiter

Haben die Wiener Senioren mehr Weitblick als die eigene Partei? - Rösner
  • Die "rote Basis" macht Urlaub - und schimpft über die (grüne) Stadtpolitik.
  • weiter

Eine erste Teststrecke beim Westbahnhof wurde grün angemalt. - APAweb / Georg Hochmuth
  • City-Chefin Stenzel: Grüne geben Steuergelder für Parteiwerbeaktion aus.
  • weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Der Radfahrverkehr soll gefördert werden. - apa/Helmut Fohringer
  • Hitzige Debatte im Gemeinderat - Öffnung von Einbahnen für Radfahrer.
  • weiter

Neben Rot soll es auch Grün auf den Radwegen geben. - apa
  • Fußgängerbeauftragte plädiert für mehr Rücksichtnahme.
  • weiter




Werbung



Oliver Rathkolb, Leiter der Historikerkommission zu Straßennamen, im Interview

Straßennamen im Umbruch

Umbenannt. Der Dr.-Karl-Lueger-Ring heißt seit Juli 2012 Universitätsring. Der Lueger-Platz bleibt als Reibebaum. - PID/Schaub-Walzer Wien. Es sind 4200 Straßennamen, die die Historikerkommission rund um Oliver Rathkolb nach problematischen Namen durchforsten muss... weiter


100. Todestag von Karl Lueger: Reformer, Populist und Antisemit, bewundert und angefeindet

Umstrittener Modernisierer

2012karllueger2 - Wiener Zeitung / Andreas Urban Man muss kein Prophet sein, um die Chancen auf eine Umsetzung der Pläne skeptisch zu beurteilen. Alle Jahre wieder fordern Initiativen die... weiter


US-Historiker John W. Boyer im Interview zum 100. Todestag des legendären Wiener Bürgermeisters Karl Lueger

Der Anfang vom einfärbigen Wien

2012karllueger - Wiener Zeitung / Andreas Urban Darüber hinaus avancierte Lueger mit der Gründung der Christlichsozialen Partei zu einem der Architekten des späteren österreichischen... weiter




Gottfried Helnwein, Peinlich, 1971,

Die Wolldecke eines Navajo-Häuptlings wurde bei Sothebys in New York für rund 221.000 US-Doller versteigert. Es war die erste Auktion aus dem Nachlass der Sammlung Andy Williams, des bekannten US-amerikanischen Popsängers und Fernsehentertainers. Chondrocladia lyra, ein fleischfressender Schwamm, lebt über drei Kilometer tief im Pazifik vor der Küste von Kalifornien. Die Art wurde von der Universität von Arizona in Tempe (USA) für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt.

"Erstbegehung" des Wiener Wahrzeichens:  Slackliner Christian Waldner arbeitete sich in 60 Metern über dem Boden Schritt für Schritt vom großen Steffl-Turm (Südturm) bis zum südlichen Heidenturm vor und tänzelte nach kurzer Verschnaufpause wieder retour. Der Drahtseilakt dauerte rund zehn Minuten. Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Werbung