• vom 14.08.2012, 13:45 Uhr

Stadtpolitik

Update: 20.08.2012, 10:24 Uhr
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Errichtung eines Schwimmsportzentrums wird geprüft



  • Machbarkeitsstudie soll bis Ende des Jahres vorliegen.

Die Verzögerungen beim Umbau des Stadthallenbads waren - neben den Erfolgen der Österreicher im Schwimmen bei EM und WM - einer der Gründe, warum Wien die Errichtung eines Schwimmsportzentrums überlegt. - Pressefoto Votava / PID

Die Verzögerungen beim Umbau des Stadthallenbads waren - neben den Erfolgen der Österreicher im Schwimmen bei EM und WM - einer der Gründe, warum Wien die Errichtung eines Schwimmsportzentrums überlegt. Pressefoto Votava / PID

Wien. Wien prüft den Bau eines eigenen Schwimmsportzentrums. Bis Ende des Jahres soll eine entsprechende Machbarkeitsstudie vorliegen. Wer diese erstellen wird, soll in rund zwei Wochen geklärt sein. Bis dahin dürfte die Bietersuche abgeschlossen sein, berichtete ein Sprecher von Sportstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) am Dienstag im APA-Gespräch. Dass der Zeitpunkt mit dem wenig berauschenden Abschneiden Österreichs bei den Olympischen Spielen zusammenhängt, ist vermutlich Zufall: Beschlossen wurde die Durchführung der Studie schon im Frühjahr.

Die Expertise ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einem möglichen Schwimmzentrum - dessen Errichtung noch keineswegs fix ist. Zuletzt wurden im Rathaus die technischen Rahmenbedingungen für das Projekt erarbeitet. Auf deren Basis soll nun die Machbarkeitsstudie erstellt werden.

Für Breiten- und Spitzensport
Das Schwimmsportzentrum soll, so hieß es beim einstimmigen Beschluss im Gemeinderat, "die Bedürfnisse von Breiten- und Spitzensport in Wien in ausgeglichener Weise" sicherstellen. Denn nicht zuletzt durch Erfolge heimischer Schwimmer bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften steige der Zustrom zu den Wiener Schwimmvereinen in den vergangenen Jahren kontinuierlich, wurde zumindest damals noch betont.

Im Stadtentwicklungsgebiet Aspern?
Außerdem zähle Schwimmen auch im Breitensport zu den beliebtesten Sportarten der Bundeshauptstädter. "Um dieser - in jeder Hinsicht - begrüßenswerten Entwicklung Rechnung zu tragen, gilt es Wege und Möglichkeiten zu suchen, das Angebot der Bäderinfrastruktur in den nächsten Jahren entsprechend zu erweitern", wurde die Initiative begründet.

Über Standorte wurde bis dato zumindest öffentlich noch nicht nachgedacht. Wobei es zumindest vonseiten der Opposition bereits Vorschläge gab: So wurde etwa das Stadtentwicklungsgebiet Aspern ins Spiel gebracht.

An der Infrastruktur für Profiwassersportler hatte es zuletzt immer wieder Kritik gegeben. Das lag bzw. liegt nicht zuletzt an der pannenreichen Sanierung des Stadthallenbades, einer beliebten Trainingsstätte und auch ein Austragungsort für Wettkämpfe. Bis jetzt ist noch nicht klar, wann das Bad wieder eröffnet wird. Ursprünglich hätte es bereits Ende 2011 wieder seiner Bestimmung übergeben werden sollen. (apa)




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-14 13:46:30
Letzte Änderung am 2012-08-20 10:24:14


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