• vom 12.10.2012, 12:00 Uhr

Stadtpolitik

Update: 12.10.2012, 12:07 Uhr
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Parkpickerl

Aufregung um angebliche "Aktion scharf"



  • Laut Vassilakou derzeit keine intensivierten Kontrollen.

Laut Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou gibt es derzeit keine "Aktion scharf" bei der Parkraumüberwachung. - APAweb / Hans Klaus Techt

Laut Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou gibt es derzeit keine "Aktion scharf" bei der Parkraumüberwachung. APAweb / Hans Klaus Techt

Wien. Die Ausweitung der sogenannten Parkpickerlzonen in Wien ist und bleibt Thema: Nun sorgt eine kolportierte "Aktion scharf" in Sachen Strafen für Aufregung. Eine solche gebe es jedoch nicht, bekräftigte Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) am Freitag in einer Stellungnahme gegenüber der APA. Die Organe der Parkraumbewirtschaftung (die "Parksherrifs", Anm.) seien, so fügte sie hinzu, jedoch gesetzlich verpflichtet, die notwendigen Kontrollen durchzuführen.

"Nach Gesprächen mit der Polizei, die seit 1. September 2012 auch für die Überwachung der Kurzparkzonen in Wien zuständig ist, kann ich ausschließen, dass es in Wien derzeit eine Aktion scharf zum Thema der Parkraumüberwachung gibt, weder von der Stadt Wien initiiert noch von der Polizei selbst", erklärte die Ressortchefin. Die Zusammenarbeit mit der Polizei, so betonte sie, klappe hervorragend.

Strengere Kontrollen durch mehr Personal?
Auch wenn es keine "Aktion scharf" gibt: Gestraft wird offenbar trotzdem mehr. Was an der jüngst erfolgten Reform liegt, bei der die städtischen "Blaukappler" und die zur Polizei gehörenden "Weißkappler" zusammengelegt wurden. Die neue Truppe darf sowohl Parkgebühren kontrollieren als auch StVO-Verstöße ahnden - und zum Beispiel Parkkrallen anlegen.

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Laut der Tageszeitung "Österreich" gibt es aufgrund der Reform mehr Personal für die Überwachung. Strengere Kontrollen - etwa in Einkaufsstraßen - seien die Folge. Kontrollen könnte es in Zukunft übrigens auch in Stadtteilen geben, die bisher nicht vom Parkpickerl (der Ausnahmeregelung für Anrainer, Anm.) "betroffen" waren. Laut "Presse" kann sich Vassilakou vorstellen, die Parkraumbewirtschaftung auch in Teilen "Transdanubiens", also in Bezirken jenseits der Donau, einzuführen.

Für Häupl großräumige Ausdehnung nicht sinnvoll
Die neuerliche Ausdehnung der Pickerlzone ist bereits Gegenstand von Debatten, wobei die Grünen sich offenbar größere Schritte vorstellen können als der Koalitionspartner SPÖ. Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) hat diese Woche in einem Gespräch mit der APA nämlich betont, dass zwar "Adaptierungen" möglich seien, er eine großräumige Ausdehnung aber nicht für sinnvoll erachte.



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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-12 12:04:44
Letzte Änderung am 2012-10-12 12:07:17


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