• vom 24.01.2013, 16:30 Uhr

Stadtpolitik

Update: 12.02.2013, 13:09 Uhr

Ulli Sima

Abfallbeauftragte kämpfen noch immer um Jobs




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    Wien. 28 Abfallberater kämpfen seit April 2012 um ihre Jobs. Nun wurde eine erste Klage eingereicht, Mitte Februar kommt es zur ersten Verhandlung vor dem Arbeits- und Sozialgericht.


    Vor rund einem Jahr hatten die Berater auf ihre schlechten Arbeitsbedingungen hingewiesen. Ab Juni bekamen sie keine Aufträge mehr. Von Seiten der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) gab es Verhandlungsunterstützung, die laut GdG in elf Fällen zu einem Beschäftigungsverhältnis und für die übrigen zu Abschlagszahlungen geführt hätten. Als die Abfallberater aber gemeint hätten, das reiche ihnen nicht, sie wollten klagen, sei das geprüft und festgestellt worden, dass diese Vorgangsweise nicht unter das Rechtshilfestatut fällt.

    Nun laufen die Bemühungen der Abfallberater auf privater Ebene. Eine erste Kollegin hat mit ihrem Anwalt Klage eingereicht. Als Gruppe hoffe man noch immer auf ein direktes Gesprächsangebot, so Verena Müller, eine der Sprecherinnen der Abfallberater.

    Von Seiten des Stadtratbüros hieß es am Donnerstag, dass die MA 48 sehr bemüht gewesen sei, allen ein Jobangebot zu machen. Diese seien allerdings nicht angenommen worden: "Zum Reden gehören immer zwei", sagte Stadträtin Ulli Sima bereits im Herbst im Interview mit der "Wiener Zeitung". Damals erklärte sie auch, dass man aus Einsparungsgründen alle externen Leistungen im Haus selbst übernehmen wollte.

    Es gebe einen Briefverkehr über einen Anwalt der Stadt, so die Sprecherin der Berater, in denen zwischen den Zeilen etwas angeboten werde, allerdings sei es dabei noch zu keinem konkreten Terminvorschlag für ein Gespräch gekommen.




    Schlagwörter

    Ulli Sima, MA 48, Abfallberater

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2013-01-24 17:53:02
    Letzte Änderung am 2013-02-12 13:09:33



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