• vom 01.10.2015, 16:22 Uhr

Stadtpolitik


Verkehrspolitik

Grüne stellen schon jetzt Bedingungen für Öffi-Ausbau




  • Artikel
  • Kommentare (2)
  • Lesenswert (1)
  • Drucken
  • Leserbrief






    Wien. Mitten im Wahlkampf richten die Wiener Grünen der SPÖ bereits ihre verkehrspolitischen Bedingungen für eine etwaige Neuauflage von Rot-Grün aus. Konkret geht es um diverse Öffi-Ausbaumaßnahmen. "Wir wollen hier klare Festschreibungen, wann wir was machen, und eine Finanzierungsgarantie", gab Verkehrssprecher Rüdiger Maresch am Donnerstag einen Vorgeschmack auf die Verhandlungen.

    Die konkreten Forderungen des derzeitigen kleinen Regierungspartners sind teilweise bekannt. Darunter finden sich etwa die Verlängerungen der Straßenbahnlinien O bis ins Nordbahnhof-Gelände, des D bis zur Gudrunstraße und des 25ers durch die Seestadt bis zur U2-Station "Aspern Nord". Außerdem will Maresch die seiner Ansicht nach überfüllte Buslinie 15A zwischen U6 und U1 in eine Bim-Linie umwandeln.

    Werbung

    Mittelfristig wollen die Grünen weitere Busrouten als Straßenbahnen führen - darunter den 48A, den 62A und (einmal mehr) den 13A. Wobei: Für Letzteren hatte die grüne Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou in der ersten Hälfte der Legislaturperiode sogar eine Studie in Auftrag geben lassen. Das Ergebnis: Ein Umbau zur Bim-Linie wäre zwar möglich, aber sehr teuer - weshalb man von dieser Idee wieder absah und dafür längere Gelenksbusse anschaffte. Außerdem wünscht sich Maresch für diverse S-Bahn-Linien bzw. Teilstrecken davon einen 15-Minuten-Takt - etwa bei der S3 nach Stockerau, der S7 zum Flughafen oder der Vorortelinie S45. Hier müsse man freilich mit Niederösterreich verhandeln.

    Der grüne Verkehrssprecher stellte jedenfalls in Aussicht, dass man bei rot-grünen Verhandlungen klare Prioritätensetzungen paktieren will. Diese sollen beinhalten, bis wann welche Ausbauten bzw. Verlängerungen umgesetzt werden. Eine fixe Finanzierungsgarantie soll ebenfalls Teil des Koalitionspakts sein.




    2 Leserkommentare




    Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


    captcha Absenden

    * Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2015-10-01 16:26:03



    Beliebte Inhalte

    Meistgelesen
    1. Links liegen gelassen
    2. Muss Vassilakou gehen?
    3. Der Mist, der uns wärmt
    4. "Habt Acht"
    5. Neues Rabbinatsgericht
    Meistkommentiert
    1. Muss Vassilakou gehen?
    2. Grüne setzen nun doch auf Stromantrieb
    3. Plötzlich wieder arbeitsfähig
    4. Bei Wahlen ist Stadt-Land kein Spiel
    5. Wien macht 376 Millionen Euro neue Schulden

    Werbung



    Siemensgebäude

    Der Investor und das Kreta-Viertel

    In den tristen Betonbauten findet Zwischennutzung im großen Stil statt. - © Phillipp Hutter Wien. Am Rande von Kreta steht ein Zaun. Er soll nicht Flüchtlinge davon abhalten, Griechenland zu betreten. Er soll Wiener davon abhalten... weiter




    Zwischennutzung

    Die Hegemonie über die Zwischenwelt

    Ein Gelände, zwei Welten: Auf der einen Seite ein geförderter Zwischennutzungs-Hub bei der Karl-Farkas-Gasse in Neu Marx . . . Wien. Es gibt Entwürfe, die in der Schublade verschwinden. Andere, die realisiert werden. Und dann gibt es jene Entwürfe... weiter





    Werbung


    Transition Base

    Smartes Wagenvolk

    Wohnraum muss nicht viel kosten: Der alte Zirkuswagen soll für kreative Zwecke genutzt werden. - © Puiu Wien. Über die Felder der im Nordosten Wiens liegenden Seestadt fegt ein eisiger Wind. Direkt neben der Satellitenstadt... weiter




    Stadtentwicklung

    Breitenseer Mauerfall

    20161115Wien1 - © Driendl Architects Wien. Die Ziegelmauer ist wie ein Bollwerk. Auf einer Länge von einem halben Kilometer trennt sie den Stadtteil Breitensee vom übrigen Bezirk Penzing... weiter





    Athen

    Gründen gegen die Wirtschaftskrise

    Athen. 42 Jahre nach dem Ende der Militärdiktatur ist Athen wieder auf dem Boden gelandet. Schlechte Jobchancen, zusammengekürzte Sozialleistungen und... weiter




    Teheran

    Irans Nerds

    Über den Dächern Teherans eifern junge Männer und Frauen ihrem Idol Steve Jobs nach. - © Solmaz Khorsand Teheran. Lang und breit könnte Nasser Ghanemzadeh über sein Leid klagen. Darüber, wie quälend das Leben in einer Islamischen Republik ist... weiter





    Innere Stadt

    Noch kein Fort Knox

    Älteste Kirche von Wien, die Ruprechtskirche, Schwedenplatz, Kohlmarkt, Dirndln auf der Kärntner Straße, Vivienne-Westwood-Shop in der Tuchlauben v.l.n.r. - © Ina Weber Wien. Ist man kein Anzugträger und wohnt dennoch im 1. Bezirk, kommt die Antwort auf die Frage nach dem Wohnort fast einem Geständnis gleich... weiter






    Werbung


    Werbung