• vom 13.06.2017, 08:00 Uhr

Stadtpolitik

Update: 14.06.2017, 13:10 Uhr

Seestadt Aspern

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  • Ein Viertel des neuen Stadtteils ist fertig, die Buwog baut nun 300 freifinanzierte Eigentumswohnungen.



Der "See See Tower" ist der exklusivere Teil.

Der "See See Tower" ist der exklusivere Teil.© Buwog Der "See See Tower" ist der exklusivere Teil.© Buwog

Wien. (iw/apa) Der Ausbau der Seestadt Aspern im 22. Bezirk schreitet voran. Am Montag kündigte der private Bauträger Buwog an, bis Anfang 2019 insgesamt 285 freifinanzierte Eigentumswohnungen in dem neuen Stadtentwicklungsgebiet zu errichten. Damit soll das bisherige Angebot des geförderten Wohnbaus durch freifinanzierte Wohnungen ergänzt werden, sagte Buwog-CEO Daniel Riedl.

Von 3000 bis 5300 Euro
pro Quadratmeter

Die Wohnungen, die zwischen 50 und 140 Quadratmeter groß sein werden, sind aufgeteilt auf die drei Häuser "See See Home", "See See Living" und "See See Tower" und kosten zwischen 3000 und 5300 Euro pro Quadratmeter. Während sich die ersten beiden Projekte vor allem an Singles und Jungfamilien richteten, entstünden im Hochhaus "See See Tower" exklusivere Vorsorgewohnungen, berichtete Riedl. In einem der Projekte wird es außerdem neue Gastronomie- und Geschäftsflächen geben, zudem soll ein Kindergarten einziehen. Insgesamt investiert die Buwog 60 Millionen Euro in das Projekt.

"Es fühlt sich schon an wie ein Stadtteil", so Riedl. Aus der Schotterwüste sei ein urbaner Stadtteil geworden. Über den Zuwachs freute sich auch Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ). "Die Donaustadt ist der Bezirk, der österreichweit am schnellsten wächst."

Die Wohnhäuser der Buwog sind Teil des derzeit in Bau befindlichen Seeparkquartiers im Süden des Sees. Auf dem Areal entstehen bis 2020 insgesamt 13 Projekte, darunter fünf Hochhäuser, 700 Eigentumswohnungen, 350 Heimplätze für Studierende sowie Büro-und Gewerbeflächen.

Bis Ende 2019 soll es auf vielfachen Wunsch der Bewohner auch einen zweiten, günstigeren Supermarkt geben, so Gerhard Schuster, Vorstand der 3420 Aspern Development AG.

Im Jahr 2014 zogen die ersten Bewohner in die Seestadt. Derzeit leben 6000 Menschen in 3000 Wohneinheiten. 2950 sind geförderte Mietwohnungen, 50 freifinanzierte Eigentumswohnungen.

Bis zum Vollausbau 2028 sollen rund 20.000 Menschen in der Seestadt leben.

Eine weitere Fertigstellung im Jahr 2019 strebt die Buwog an. Ende des Sommers startet das Unternehmen mit dem Abriss des "Glaspalastes" in der Rathausstraße 1. Mit dem Bau des Nachfolgegebäudes soll im Laufe des Jahres 2018 begonnen werden. Der Neubau soll optisch dem Entwurf der Architektenbüros Stadler Prenn, Ostertag Architects sowie Schuberth und Schuberth entsprechen, der bereits 2013 präsentiert wurde und ebenfalls viel Glas vorsieht.

Wieder ein "Glaspalast"
in der Rathausstraße 1

"Wir arbeiten auf Basis der bestehenden Entwürfe", so Riedl. Außen gebe es wenig Veränderung. Die Buwog, die das Haus Ende des vergangenen Jahres übernommen hat, wird an der Stelle des Harry-Glück-Baus ihr Kunden- und Verwaltungszentrum errichten. Im 1980 entstandenen Bürowürfel war einst das städtische Rechenzentrum untergebracht.





Schlagwörter

Seestadt Aspern, Buwog

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-06-12 17:29:08
Letzte ńnderung am 2017-06-14 13:10:12



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