• vom 19.06.2017, 17:14 Uhr

Stadtpolitik

Update: 19.06.2017, 21:14 Uhr

Neues Bim- und Busnetz

Öffi-Paket geht in die Verlängerung




  • Artikel
  • Kommentare (3)
  • Lesenswert (12)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Ina Weber

  • Rot-Grün fixiert weiteres Öffi-Paket bis 2020 und investiert rund 70 Millionen Euro in den Ausbau des Bim-Netzes.

- © David Bohmann/PID

© David Bohmann/PID



Wien. Die Wiener Stadtregierung präsentierte am Montag ein neues Öffi-Paket, das neben dem Ausbau der U-Bahn auch Ausbau und Verlängerungen von Straßenbahnen und Bussen vorsieht. Trotz allgemeinem Sparkurs setze die Stadt auf den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, so Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) am Montag im Rahmen der mit Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) gemeinsamen Präsentation des neuen Öffi-Pakets bis 2020. Für den Ausbau für Bim und Bus werden in den nächsten Jahren 70 Millionen Euro investiert, heißt es. Für eine Stadt "mit bester Lebensqualität" gehöre der Ausbau der Öffis dazu, so Vassilakou, diese Maßnahme sei aber alles andere als selbstverständlich.

Linie D: Neben dem Ausbau der U2 und der U5 wurden Maßnahmen präsentiert, die bis 2020 fertig oder bis 2020 noch angefangen werden sollen. Das betrifft zum einen die Linie D, die verlängert wird. Fährt sie derzeit von der Haltestelle Nußdorf, Beethovengang, im 19. Bezirk bis zur Alfred-Adler-Straße im 10. Bezirk, so wird die Linie bis zum Jahr 2019 um zwei Haltestellen erweitert - von der Alfred-Adler-Straße bis zur Absberggasse hinein in das neue Viertel rund um den Hauptbahnhof. Die Bim wird dann entlang des neuen Helmut-Zilk-Parks fahren und an dieser Endstelle eine Schleife drehen. Baubeginn ist im Jahr 2018. Die neue Strecke wird 1,1 Kilometer lang sein.

Werbung

Linie15A: Weiters wird im Zuge der Wienerberg-Tangente die Buslinie 15A beschleunigt. Dafür werden laut Sima viele Maßnahmen gesetzt, unter anderem zwei neue Busspuren, die im Jahr 2018 fertig sein werden.

Linien 2 und44: Die Linie 2 und 44 tauschen ab dem Johann-Nepomuk-Berger-Platz in Richtung stadtauswärts ihre Strecken. Derzeit fährt die Linie 44 von Hernals bis zum Schottentor und die Linie 2 von Ottakring bis zum Dr.-Karl-Renner-Ring. Mit Schulbeginn, das heißt ab kommendem September, wird die Linie 2 von Hernals zum Dr.-Karl-Renner-Ring fahren und die Linie 44 von Ottakring bis zum Schottentor. Anstelle von Kurzführungen könnten dadurch Störungen künftig über die Strecken anderer Linien umfahren werden, heißt es.

Linie O: Die Straßenbahnlinie wird bis zum Jahr 2020 ins Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof verlängert. Denn im Herbst 2020 wird dort ein zweiter Schulcampus eröffnet. Derzeit fährt die Linie von der Migerkastraße im 10. Bezirk bis zum Praterstern. Im Jahr 2020 fährt sie dann weiter bis zum Nordbahnhofgelände. Die neuen Stationen sind Mühlfeldgasse, Nordbahnstraße, Bruno-Marek-Allee und Nordbahnhofgelände. Der Baubeginn ist im Jahr 2019. Die neue Strecke wird 1,4 Kilometer lang, davon sind 700 Meter Neubau.

weiterlesen auf Seite 2 von 2




3 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-06-19 17:17:14
Letzte nderung am 2017-06-19 21:14:13



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. "Sie werden nicht klüger und nicht fleißiger"
  2. Anzeige gegen islamische Privatschule in Wien
  3. Wien ist Teil des dynamischsten Dutzends
  4. Ein Zug wird kommen
  5. Gesucht und noch nicht gefunden
Meistkommentiert
  1. Anzeige gegen islamische Privatschule in Wien
  2. Mit Funkgerät und Pfefferspray
  3. 3,5 Milliarden Euro für Infrastruktur
  4. Ein Königreich für ein Ziesel
  5. "Es gibt keinen Gesetzesentwurf"

Werbung



Siemensgebäude

Der Investor und das Kreta-Viertel

In den tristen Betonbauten findet Zwischennutzung im großen Stil statt. - © Phillipp Hutter Wien. Am Rande von Kreta steht ein Zaun. Er soll nicht Flüchtlinge davon abhalten, Griechenland zu betreten. Er soll Wiener davon abhalten... weiter




Zwischennutzung

Die Hegemonie über die Zwischenwelt

Ein Gelände, zwei Welten: Auf der einen Seite ein geförderter Zwischennutzungs-Hub bei der Karl-Farkas-Gasse in Neu Marx . . . Wien. Es gibt Entwürfe, die in der Schublade verschwinden. Andere, die realisiert werden. Und dann gibt es jene Entwürfe... weiter





Werbung


Transition Base

Smartes Wagenvolk

Wohnraum muss nicht viel kosten: Der alte Zirkuswagen soll für kreative Zwecke genutzt werden. - © Puiu Wien. Über die Felder der im Nordosten Wiens liegenden Seestadt fegt ein eisiger Wind. Direkt neben der Satellitenstadt... weiter




Stadtentwicklung

Breitenseer Mauerfall

20161115Wien1 - © Driendl Architects Wien. Die Ziegelmauer ist wie ein Bollwerk. Auf einer Länge von einem halben Kilometer trennt sie den Stadtteil Breitensee vom übrigen Bezirk Penzing... weiter





Athen

Gründen gegen die Wirtschaftskrise

Athen. 42 Jahre nach dem Ende der Militärdiktatur ist Athen wieder auf dem Boden gelandet. Schlechte Jobchancen, zusammengekürzte Sozialleistungen und... weiter




Teheran

Irans Nerds

Über den Dächern Teherans eifern junge Männer und Frauen ihrem Idol Steve Jobs nach. - © Solmaz Khorsand Teheran. Lang und breit könnte Nasser Ghanemzadeh über sein Leid klagen. Darüber, wie quälend das Leben in einer Islamischen Republik ist... weiter





Innere Stadt

Noch kein Fort Knox

Älteste Kirche von Wien, die Ruprechtskirche, Schwedenplatz, Kohlmarkt, Dirndln auf der Kärntner Straße, Vivienne-Westwood-Shop in der Tuchlauben v.l.n.r. - © Ina Weber Wien. Ist man kein Anzugträger und wohnt dennoch im 1. Bezirk, kommt die Antwort auf die Frage nach dem Wohnort fast einem Geständnis gleich... weiter






Werbung