• vom 31.12.2017, 08:00 Uhr

Stadtpolitik

Update: 31.12.2017, 08:40 Uhr

Handke

Das bringt das neue Jahr




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Von Alexandra Laubner

  • 14 Neuerungen, die auf die Wienerinnen und Wiener im Jahr 2018 zukommen.

Wien. Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner und Koloman Moser starben alle im Jahr 1918. Hundert Jahre später steht Wien ganz im Zeichen der Wiener Moderne. Das Themenjahr mit dem Motto "Schönheit und Abgrund" feiert die Wiener Moderne mit Ausstellungen - unter anderem ist ab 18. Jänner 2018 im Leopold Museum die Schau "Wien um 1900! Klimt - Moser - Gerstl - Kokoschka" zu sehen. Weiters stehen Spezialtouren zu den wichtigsten Bauwerken, wie das Otto-Wagner-Spital und die Österreichische Postsparkasse, am Programm.

Restaurierung der Secession
Anfang Dezember fiel der Startschuss für die Sanierung der denkmalgeschützten Fassade der Secession sowie die Restaurierung der Kuppel. Die Konstruktion wird für sechs Monaten abmontiert. Neben Reparaturschweißungen und Verbesserungen der Stützkonstruktion werden auch alle 2500 Blätter und 311 Beeren neu vergoldet. Die Fertigstellung ist für Herbst 2018 geplant. Die Sanierungsarbeiten erfolgen bei laufendem Betrieb. .


Öffi-Tickets werden teurer
Ab 1. Jänner erhöhen die Wiener Linien ihre Ticketpreise: Einzelfahrscheine kosten dann 2,40 Euro anstatt 2,20 Euro, die 24-Stunden-Tickets 8 Euro anstatt 7,60 Euro. Eine Wochenkarte kommt auf 17,10 Euro (bisheriger Preis 16,20 Euro), die Monatskarte auf 51 Euro (48,20 Euro). Wer Fahrscheine mit den alten Tarifen besitzt, kann diese bis 30. Juni 2018 verwenden.

Ein wenig verwirrend: Auf der Webseite der Wiener Linien steht zwar, dass sich der Preis der Jahreskarte nicht ändert, das stimmt aber nur teilweise. Liest man genauer nach, werden die Kunden aufgeklärt, dass dies nur für jene Jahreskartenbesitzer gilt, die die den Gesamtbetrag von 365 Euro einmalig überweisen. Für alle jene, die den Betrag monatlich abbuchen lassen, erhöht sich der Preis um monatliche 1,75 Euro - und zwar nach Ablauf der Gültigkeit der aktuellen Jahreskarte. Die Jahreskarte kostet dann 386 Euro. Auch der Jahreskarten-Seniorentarif ändert sich. Einmalzahler der Senioren-Jahreskarte zahlen um 90 Cent pro Monat mehr, Abbucher um 1,40 Euro pro Monat. Nicht nur der Preis, sondern auch das Anspruchsalter wird angehoben. Ab 1. Jänner muss man 63 Jahre alt sein, um Öffi-Tickets mit Seniorenermäßigung kaufen zu können.

Bildungscollege für Frauen
Das Projekt "Mama lernt Deutsch" wird zu einem Bildungscollege für Frauen erweitert. Frauen mit geringer formaler Schulbildung soll je nach Bildungsstand der Zugang zum "waff-Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung", zu einem Pflichtschulabschluss oder der Weg in einen Beruf erleichtert werden. Die Kurse werden mit Kinderbetreuung angeboten.

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Dokument erstellt am 2017-12-29 16:47:08
Letzte ─nderung am 2017-12-31 08:40:21



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