• vom 05.09.2012, 18:12 Uhr

Unterwegs

Update: 06.09.2012, 11:41 Uhr
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Sechs Sitzbänke weniger im Ulf


Von Christian Mayr

  • Wiener Linien starten Testlauf mit großen Stehbereichen in Straßenbahn.

Mehr Platz durch weniger Sesseln: Zwei mal drei Bankreihen wurden gegenüber von Türbereichen entfernt, um einen besseren "Fahrgastfluss" zu erreichen. - Wiener Linien

Mehr Platz durch weniger Sesseln: Zwei mal drei Bankreihen wurden gegenüber von Türbereichen entfernt, um einen besseren "Fahrgastfluss" zu erreichen. Wiener Linien

Wien. Die Wiener Verkehrsbetriebe machen nun ernst mit ihrem Vorhaben, in Straßenbahnen mehr Steh- statt Sitzplätze zu schaffen. Wie bereits Ende Juni berichtet, liefen interne Planungen, wonach die Gesamtkapazität der Tramgarnituren erhöht werden solle. Laut Informationen der "Wiener Zeitung" startet nun bereits am kommenden Montag ein erster Testversuch mit dem Prototypen einer umgebauten Niederflurstraßenbahn Ulf - und zwar auf der Strecke der Linie 43.

In dieser Garnitur wurden sechs Sitzreihen ausgebaut, also die Anzahl der Sitzplätze um zwölf reduziert; stattdessen wurden - im Bereich der dritten und fünften Tür - große Stehbereiche geschaffen, wie man sie etwa von den Niederflurbussen her kennt.

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Befürchtungen, dass mit dieser Maßnahme noch mehr Fahrgäste in notorisch überfüllte Tramways gepresst werden sollen, wollen die Wiener Linien allerdings zerstreuen: "Uns geht es weniger darum, möglichst viele Menschen reinzuquetschen, denn netto gibt es ja nur vier Plätze mehr bei rund 200 zugelassenen Plätzen", erklärt Sprecher Dominik Gries. Vielmehr sei das Ziel, durch diese neuen Auffangräume den Fahrgastfluss zu beschleunigen und eine bessere Verteilung im Straßenbahn-Zug zu ermöglichen. Was letztlich auch helfen soll, die Fahrpläne exakter einzuhalten.

Neue LED-Leiste vorne
Der 43er biete sich laut Gries für den Test geradezu an: "Das ist eine hochfrequentierte Linie mit vielen Kurzstreckenfahrgästen und Kinderwägen." Der Versuch ist für einige Monate angelegt, danach sollen die Rückmeldungen der Fahrgäste und jene des Personals ausgewertet werden.

Neu ist auch die Front dieser Ulf-Straßenbahn: Zur besseren Erkennbarkeit wurden vorne zwei LED-Leisten installiert, zudem die Blinker etwas abgeflacht. Und die Garnitur verfügt über die neue akustische und optische Türwarneinrichtung.




Schlagwörter

Straßenbahn, Wiener Linien, Wien

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-05 18:18:16
Letzte Änderung am 2012-09-06 11:41:58


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