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Update: 08.10.2012, 11:41 Uhr
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Online-Abstimmung kürt Schauspielerin Schneider zur Ansagerin

Neue Stimme in Bim, Bus & Co


Von red/mei

  • Neue Signale bei Abfertigung der Züge.

Neue Ansagen in der U-Bahn, aber auch in Bim und Bus.

Neue Ansagen in der U-Bahn, aber auch in Bim und Bus.APA / Günter R. Artinger Neue Ansagen in der U-Bahn, aber auch in Bim und Bus.APA / Günter R. Artinger

Wien. Für Wiens Öffi-Benutzer geht eine Ära zu Ende: Franz Kaida, bekannt durch seine Stimme in Lautsprecheransagen in U-Bahn, Bim und Bus, übergibt nach über 40 Jahren die Staffel. Seine Nachfolgerin als "Stimme der Wiener Linien" wird die 49-jährige Schauspielerin Angela Schneider, die in einem Online-Votingverfahren im zweiten Wahldurchgang 66 Prozent der über 21.000 abgegebenen Stimmen erhielt.

Die in Wien geborene Schneider zeigte sich über die Wahl erfreut:  "Es war eine große Herausforderung, sich dieser Auswahl und der öffentlichen Abstimmung zu stellen. Daher ist es eine besondere Anerkennung, wenn man als Stimme von so vielen Menschen gewählt und gewünscht wird. Ich hoffe, für alle Fahrgäste eine angenehme akustische Begleiterin zu sein", wird die Schauspielerin in einer Aussendung der Wiener Linien zitiert.

Erfahrungen als Sprecherin

Audio




Schneider sammelte beruflich nicht nur am Theater Erfahrungen, sondern war auch schon als Sprecherin in Werbespots, Dokumentarfilmen, Lesungen und Radio-Programmen tätig. "Mit den neuen Durchsagen sollen die Menschen noch besser informiert im Netz der Wiener Linien unterwegs sein", wird Vizebürgermeisterin Renate Brauner zitiert. Neben der neuen Stimme werden auch die Signaltöne im gesamten Netz, etwa bei der Schließung der Türen oder der Abfertigung der Züge analysiert und sollen in Zukunft zur leichteren Orientierung der Fahrgäste einheitlich gestaltet werden.

Die Neugestaltung des akustischen Auftritts der Wiener Linien basiert auf den Ergebnissen der jährlichen Kundenzufriedenheitsbefragung sowie einer Mitarbeiterbefragung, erklärte Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter. Als Kostenpunkt für das gesamte Projekt "Klangmarketing" nannte Winter einen Rahmen von ein bis 1,5 Millionen Euro. Das neue akustische Programm wird ab Dezember in den öffentlichen Verkehrsmittel zu hören sein. Bis alle Linien umgestellt sind, wird es allerdings bis Mitte nächsten Jahres dauern.

Ein angenehmer akustischer Begleiter war ihr Vorgänger für die meisten Öffi-Benutzer in jedem Fall. Seit seinem Einstieg bei den Wiener Linien im Jahr 1963 wendete er neben seiner Haupttätigkeit als Leiter der Sicherheitsabteilung und später als stellvertretender Abfallbeauftragter wöchentlich mehrere Stunden für Stimmaufnahmen auf - übrigens auch nach seiner Pensionierung im Jahr 2004.




Schlagwörter

Wiener Linien, Durchsagen

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Dokument erstellt am 2012-10-03 13:36:19
Letzte Änderung am 2012-10-08 11:41:59


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