• vom 20.03.2017, 21:59 Uhr

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Update: 21.03.2017, 08:51 Uhr

Verkehr

Hoffnung Lastenfahrrad




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  • Für Vassilakou bis zu einem Viertel der Lieferungen mit Cargobike statt Pkw denkbar.

Bis 2030 soll der Wirtschaftsverkehr CO 2 -frei sein.

Bis 2030 soll der Wirtschaftsverkehr CO 2 -frei sein.© Rösner Bis 2030 soll der Wirtschaftsverkehr CO 2 -frei sein.© Rösner

Wien. Nach dem Artikel der "Wiener Zeitung" über Paketdienste mit Lastenrädern vergangene Woche, hat sich am Montag auch Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou zu diesem Thema zu Wort gemeldet: "Um hohe Abgaswerte oder Verkehrschaos zu vermeiden, setzt die Stadt große Hoffnungen in den nicht motorisierten Sektor", erklärte sie am Montag in einer Pressekonferenz. Denn vor allem im innerstädtischen Bereich könne das Lastenfahrrad viele Fahrten, die bisher mit dem Auto erledigt werden, ersetzen, so Vassilakou.

Anlass für das Pressegespräch war ihr zufolge der nachfolgende Auftakt der zweitägigen Europäischen Fahrradlogistik-Konferenz, für welche Wien heuer als Gastgeberstadt fungiert.

Die Stadt habe sich vorgenommen, bis 2030 den gesamten Wirtschaftsverkehr so gut wie CO2-frei abzuwickeln. Das Potenzial sei jedenfalls - nicht zuletzt dank E-Bikes für längere Distanzen - enorm: Denn laut Mobilitätsagentur können bis zu einem Viertel aller Lieferungen per Cargobike erledigt werden. Im Bereich von dienstlichen Fahrten - also etwa im Handwerkerbereich oder bei der Straßenreinigung - sei es schon die Hälfte und bei Einkaufsfahrten könnten gar bis zu 77 Prozent per Rad erfolgen.

1000 Euro Förderung

Um Lastenräder vermehrt in Wien auf die Straße zu bringen, hat die Stadt - wie bereits berichtet - nun Anfang März erstmals eine Förderung aufgelegt. Der Kauf eines Transportfahrrads wird mit bis zu 1000 Euro unterstützt, wobei dieser Fördertopf vorerst mit 200.000 Euro gedeckelt ist.

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Dokument erstellt am 2017-03-20 17:48:05
Letzte ─nderung am 2017-03-21 08:51:29



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