• vom 20.01.2011, 18:30 Uhr

International

Update: 20.01.2011, 18:31 Uhr

Neue Generation an der EVN-Spitze




  • Artikel
  • Lesenswert (1)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Layr übernimmt als Chef, Szyszkowitz zieht in Vorstand ein.
  • Ex-Boss Hofer sitzt künftig dem Aufsichtsrat vor.
  • Wien. Die EVN verpasst sich personell einen Stromstoß. Der börsenotierte niederösterreichische Versorger hat die Nachfolge für Generaldirektor Burkhard Hofer (66) bekanntgegeben, die Führungsspitze wurde mit internen Managern besetzt.

Szyszkowitz ins Topmanagement geholt. Foto: EVN

Szyszkowitz ins Topmanagement geholt. Foto: EVN Szyszkowitz ins Topmanagement geholt. Foto: EVN

Der neue Vorstandssprecher Peter Layr (57) ist seit mehr als elf Jahren Vorstandsmitglied, mit Stefan Szyszkowitz (46) zieht ein profunder Kenner des Auslandsgeschäfts in den Vorstand ein. Drittes Mitglied ist unverändert Herbert Pöttschacher (61). Layr verantwortet neben dem Netzbereich in Österreich auch die Kraftwerke der EVN. Szyszkowitz werden neben dem energiewirtschaftlichen Bereich auch die betriebs- und finanzwirtschaftlichen Agenden sowie die Unternehmenskommunikation übertragen.

Werbung

Layr, geboren 1953, studierte an der TU Wien. Seine Berufslaufbahn startete er 1975 bei BBC/Brown Boveri. 1978 trat er in die EVN ein. Im Oktober 1999 wurde er zum Vorstandsmitglied bestellt. Sein Vertrag läuft noch bis Ende September 2014.

Szyszkowitz, geboren 1964, war zuletzt Leiter der Strategischen Geschäftseinheit Süd-Ost-Europa der EVN. Der studierte Jurist war ab 1991 in der Industriellenvereinigung tätig. 1993 kam er zur EVN. Ab 2005 war er für Südosteuropa zuständig und im Zuge dessen bis Ende 2009 in der bulgarischen Hauptstadt Sofia stationiert und Vorstand der EVN-Bulgaria. Szyszkowitz wurde 2016 bestellt.

Peter Layr wird Vorstandssprecher. Foto: EVN

Peter Layr wird Vorstandssprecher. Foto: EVN Peter Layr wird Vorstandssprecher. Foto: EVN

Aufsichtsrat ebenfalls mit einer Neuerung

Einen Wechsel gibt es auch im Aufsichtsrat: Der bisherige Generaldirektor Burkhard Hofer löst seinen Vorgänger, den langjährigen EVN-Boss Rudolf Gruber (77), an der Spitze des Kontrollgremiums ab. Hofer trat 1980 in die EVN als Leiter der Rechtsabteilung ein und wurde 2005 Vorstandssprecher. 2009/10 steigerte die EVN das Konzernergebnis um 16,3 Prozent auf 207 Millionen Euro, der Umsatz erhöhte sich nur leicht um 0,9 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro.



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2011-01-20 18:30:51
Letzte Änderung am 2011-01-20 18:31:00

Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Niki verlor, Turkish gewann
  2. Das Internet vom Himmel
  3. Casinos-Anteil kommt fix zur ÖIAG
  4. Starbucks verlegt Europazentrale nach London
  5. Unfranzösische Gallier
Meistkommentiert
  1. Jahrelang zu niedrig entlohnt
  2. Hypo mit Hyper-Verlust
  3. Abwanderungsgelüste
  4. Ein Arbeitstag darf bald 12 Stunden haben
  5. Entspannte Börsen

Werbung



Quiz



Migranten, die ihre Flucht aus Honduras mit dem Verlust von Extremitäten bezahlten. Den Zug, mit dem sie in die USA gelangen, bezeichnen sie als "La Bestia" (Die Bestie), da es hier oft zu bestialisichen Übergriffen an Einwanderern kommt.

World Design Capital 2014: Nach Helsinki (2012) darf sich nun Kapstadt mit diesem Titel schmücken. Ziel dieser Hauptstädte ist, Design als Mittel der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung zu forcieren. (Im Bild: eine farbenfrohe Holztüre) Link: <a href="http://www.wdccapetown2014.com" target="_blank">World Design Capital 2014 </a> 15.04.2014 - Eine Mondfinsternis erlebte man heute Nacht in Buenos Aires, Argentinien. Das Ergebnis ein bernsteingoldener Erdtrabant.

Mitglieder des Seva Dal warten auf die Ankunft von Sonia Gandhi, Präsidentin des All India Congress Committee (AICC). Von 1,2 Milliarden Menschen in Indien sind 814 Millionen wahlberechtigt und dürfen bei der Parlamentswahl 2014 abstimmen, wer einen Platz in der <span id="">Lok Sabha bekommt. Es ist eine gigantische logistische Herausforderung, die in den kommenden fünf Wochen auf die Organisatoren zukommt. </span>Deshalb wurden rechtzeitig - schon vor einem Jahr - die Wahllisten auf den neuesten Stand gebracht.

Werbung