• vom 13.04.2012, 09:22 Uhr

International

Update: 13.04.2012, 09:55 Uhr
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121 Flüge fallen aus

Pilotenstreik bei Iberia



  • Regelmäßige Streiks bis 20. Juli geplant.

Einige Iberia-Maschinen bleiben heute am Boden. - EPA/J.J.GUILLEN

Einige Iberia-Maschinen bleiben heute am Boden. EPA/J.J.GUILLEN

Wegen eines Pilotenstreiks hat die spanische Fluggesellschaft Iberia am Freitag 121 Flüge gestrichen. Damit sei mehr als ein Drittel der 333 geplanten Verbindungen abgesagt worden, teilte die Airline auf ihrer Internetseite mit. Auch Flüge zwischen Madrid und Frankfurt, Düsseldorf und Berlin seien betroffen.

Die Pilotengewerkschaft Sepla hatte am Ostermontag eine neue Serie von Streiks begonnen. Die Iberia-Piloten waren aufgerufen worden, für die Zeit bis zum 20. Juli an jedem Montag und Freitag die Arbeit niederzulegen.

Die Streiks richten sich gegen die Gründung der Billigfluggesellschaft Iberia Express, die am 25. März den Betrieb aufnahm. Die Pilotengewerkschaft sieht darin einen Verstoß gegen die Tarifverträge. Ein Gewerkschaftssprecher äußerte den Verdacht, Iberia solle in eine Billigfluggesellschaft von British Airways verwandelt werden. Beide Unternehmen hatten sich vor gut einem Jahr zusammengeschlossen.

Iberia betrachtet den Streik als unzulässig, weil die Neugründung nach Ansicht der Gesellschaft durch das Prinzip der unternehmerischen Freiheit gedeckt sei. Das Unternehmen stellte vor Gericht den Antrag, den Ausstand für illegal zu erklären. Nach Angaben von Iberia entstanden dem Unternehmen an jedem Streiktag Einbußen von jeweils 3 Mio. Euro. Der Versuch einer Schlichtung scheiterte. Dies hatte eine Verschärfung des Konflikts zur Folge.




Schlagwörter

Streik, Iberia

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-13 09:36:25
Letzte Änderung am 2012-04-13 09:55:48


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