• vom 13.04.2012, 18:26 Uhr

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Währungsfonds wird aufgestockt



  • G20-Staaten gestehen IWF mehr Geld zu - aber weniger als erwartet.

Rivalen um den Weltbank-Chefsessel (v.l.): Jim Yong Kim (USA), Ngozi Okonjo-Iweala (Nigeria) und Jose Ocampo (Kolumbien).Fotos:dapd

Rivalen um den Weltbank-Chefsessel (v.l.): Jim Yong Kim (USA), Ngozi Okonjo-Iweala (Nigeria) und Jose Ocampo (Kolumbien).Fotos:dapd

Washington. (reu/hes) Die zwanzig größten Wirtschaftsnationen dürften einer Aufstockung der Ressourcen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zustimmen, sagte ein G20-Offizieller zu Reuters. Allerdings werde der Betrag zwischen 400 und 500 Milliarden US-Dollar betragen - nicht die von IWF-Chefin Christine Lagarde gewünschten 600 Milliarden Dollar. Der IWF soll mehr Feuerkraft erhalten, um gegen Staatsschuldenkrisen gerüstet zu sein. Das Thema wird nächste Woche bei der Frühjahrstagung von Weltbank und IWF diskutiert werden. Die EU hat mit der Aufstockung ihres Euro-Rettungsschirms eine Voraussetzung erfüllt. IWF-intern hatte bereits für Kritik gesorgt, dass der Fonds den Großteil seiner Hilfskredite in Europa vergeben hat. Laut IWF-Offiziellen sind wegen der EZB-Megakredite für die Banken nun weniger IWF-Mittel nötig.

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Weltbank wählt neuen Chef
Am Montag fällt die Entscheidung, wer Chef der Weltbank und Nachfolger von Robert Zoellick wird. Die Bestellung des in Korea geborenen US-Arztes Jim Yong Kim gilt als fix. Der Kandidat der USA muss sich aber erstmals in der Weltbank-Historie der Konkurrenz aus Schwellen- und Entwicklungsländern stellen.



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Dokument erstellt am 2012-04-13 18:32:11


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