• vom 24.04.2012, 17:25 Uhr

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Eine Arbeitsstunde kostet 29,20 Euro



  • Österreich liegt bei Lohnnebenkosten klar über dem EU-Durchschnitt.

Wiesbaden/Wien.



(mel) Pro geleisteter Arbeitsstunde zahlen Arbeitgeber in der österreichischen Privatwirtschaft 29,20 Euro an Bruttolöhnen und Lohnnebenkosten. Das ist der neunthöchste Wert in der EU, wie aus einem aktuellen Ländervergleich des deutschen Statistischen Bundesamts hervorgeht. Im EU-Durchschnitt kostet eine Arbeitsstunde im Vorjahr 22,80 Euro, im Durchschnitt der Eurozone 27,70 Euro. Am meisten Geld müssen Arbeitgeber in Belgien (39,30 Euro) in die Hand nehmen, am wenigsten in Bulgarien (3,50 Euro).

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Zwischen 2001 und 2011 verzeichnete Deutschland mit 19,4 Prozent den mit Abstand geringsten Anstieg der Arbeitskosten, Österreich mit 31,9 Prozent den fünftniedrigsten. Dass Portugal (27,1 Prozent) und Griechenland (28,7 Prozent) im Zehnjahresvergleich einen relativ geringen Anstieg verzeichnen, liege an den vergangenen beiden Krisenjahren, in denen es deutliche Rückgänge gegeben habe, so Ralf Droßard vom Statistischen Bundesamt im Gespräch mit der "Wiener Zeitung". Zum stärksten Anstieg ist es - mit 330,4 Prozent - in Rumänien gekommen.

Bei den Lohnnebenkosten - im Wesentlichen den Sozialversicherungsbeiträgen, die der Arbeitgeber bezahlt - liegt Österreich mit 37 Prozent des Bruttoverdiensts sowohl über dem Durchschnitt der EU als auch der Eurozone. In Deutschland kommt netto am wenigsten beim Arbeitnehmer an.




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Dokument erstellt am 2012-04-24 17:32:04


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